Räumlkichkeiten in der ehemaligen Zigarettenfabrik in Wilmersdorf

Die ehemalige Schmargendorfer Zigarettenfabrik Berlin in Wilmersdorf ©AusserGewöhnlich Berlin

Test the West – 73.595 qm Nutzfläche

In der Zigarettenfabrik Berlin wurden ca. 16 Milliarden Zigaretten monatlich produziert. Der aussergewöhnliche Berliner Stephan Allner spricht über das größte alleinstehende Gebäude Berlins.

Wann wurde das Gebäude der ehemaligen Zigarettenfabrik gebaut? Wie groß ist die Zigarettenfabrik Berlin?

Die Zigarettenfabrik Berlin wurde 1959 eigens für die Produktion der Marke Peter Stuyvesant errichtet. Bis in die 80er Jahre wurde die Zigarettenfabrik mehrmals erweitert.

2012 schloß der Betrieb.

Reemtsma Gelände, Zigarettenfabrik Berlin

1910 wurde die Reemtsma Zigarettenfabrik Berlin gegründet ©AusserGewöhnlich Berlin

Das Grundstück umfasst 73.595 qm Fläche. Die derzeitige überbaute Fläche misst 112.000 qm.


Auf dem Areal der Zigarettenfabrik Berlin befinden sich ein Hochlager, mehrere schwerlastfähige Hallen, ein Bürohaus und Nebengebäude wie zum Beispiel ein Tiefbrunnen sowie Parkplätze.

Von wann bis wann sind da Zigaretten produziert worden?
Im Peter Stuyvesant Werk wurden 1959 mit 250 Mitarbeitern ca. 6 Millionen Zigaretten täglich produziert.

Im Jahr 2010 schaffte man bereits die Produktion von 350 verschiedenen Artikeln.

So produzierten 420 Mitarbeiter allein im November 2010, 16 Milliarden Zigaretten.


Diese waren sowohl für den deutschen Markt als auch für den Export bestimmt. Darunter waren die Marken West, R1, Peter Stuyvesant und JPS.

Was wird aus der Zigarettenfabrik Berlin?
Die Pläne stehen noch nicht genau fest, derzeit laufen die Abstimmungen mit dem Bezirk.

Räumlichkeiten Zigarettenfabrik Berlin

Die ehemalige Zigarettenfabrik Berlin in Wilmersdorf: Hier soll ein lebendiges Stadtquartier entstehen ©AusserGewöhnlich Berlin

Auf jeden Fall soll ein lebendiges, offenes Stadtquartier entstehen mit bis zu zwei Hotels, Loft-Büros, Restaurants und Cafés, einer Theaterbühne und Co-Working Spaces für StartUps.

Dazu kommen ein Rechenzentrum, Laborgebäude und Bürohäuser nach dem Vorbild der typischen Berliner Gewerbehöfe.

Kann man die Hallen mieten?

Oft wird das Areal der Zigarettenfabrik Berlin als Drehort genutzt. So wurden viele der Berliner Tatorte in Schmargendorf gedreht.

Tatort Zigarettenfabrik Berlin©AusserGewöhnlich Berlin

Aktuell gibt es verschiedene Zwischennutzungen und gerne vermieten wir die Halle der Zigarettenfabrik Berlin temporär, für Messen, Tagungen, Film- und Fernsehaufnahmen.

Gibt es in der Zigarettenfabrik Berlin Veranstaltungen, die man besuchen kann?

Die Filmschauspielschule bietet in ihrem Theater BlackBoxx regelmäßig kostenlose Theatervorführungen sowie Lesungen im Marmorfoyer. Das Programm ist HIER abrufbar. Zudem ist auch die Kantine für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet einen sehr guten Mittagstisch.

Wem gehört der Komplex?
Die Wohnkompanie Berlin GmbH & Co. KG ist Eigentümer der einstigen Tabakfabrik. Geschäftsführer Stephan Allner hat das Areal 2014 erworben.

Die Wohnkompanie Berlin GmbH & Co. KG ist Eigentümer der einstigen Tabakfabrik

Der Komplex gehört der Wohnkompanie Berlin GmbH & Co. KG ©AusserGewöhnlich Berlin

Welche anderen Projekte hat die Wohnkompanie in Berlin realisiert?

Die Wohnkompanie Berlin ist eine Beteiligungsgesellschaft der Zech Group aus Bremen. Sie hat in Berlin u.a. die Wohnanlage Oskar Helene Park auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Oskar-Helene-Heim errichtet, am Robert-Koch-Platz in Mitte ein denkmalgeschütztes Wohn- und Bürohaus saniert, umgebaut und an einen Ärzteverband überreicht und den Bau des Hochhaus-Projekts Max und Moritz auf dem Anschutz-Areal initiiert.

Momentan entwickelt das Unternehmen neben dem Reemtsma-Areal zudem ein Dorf für Demenzkranke in Berlin-Kaulsdorf und 80 klassische Wohnungen in Stahnsdorf.

Zur Zigarettenffabrik Berlin: Haltestelle Heidelberger Platz

Zigarettenfabrik Berlin: S-Bahnhof Heidelberger Platz ©AusserGewöhnlich Berlin

Weitere Aussergewöhnliche Berlin Locations finden Sie hier: Secret Garden, Humboldt-Box, Berliner Dom

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