Die Künstler vom Bahnhof Zoo

Hometown Berlin @AusserGewöhnlich Berlin

Wie Hometown Berlins Gesicht verändern will

Hometown ist mehr als Berliner Kunst, kreative Köpfe und Strandfeeling. Es ist ein wichtiges Statement.

Das Street Art Projekt Wandelism ist vorüber. Jetzt macht ihr ein neues Projekt am Zoo: Hometown, ein Kulturkiez mitten in Berlin. Was wird das?

Wir werden hier eine Art Marktplatz aufstellen, in dem ausgelassen gechillt, an der Bar getrunken und getanzt wird. Wir stellen Wände zur Verfügung, auf denen sich diverse Street-Art-Künstler ausdrücken können. Das sorgt für ein ganz besonderes urbanes Ambiente. Die Wände sind stets im Wandel. Das heißt, dass sie ständig von verschiedenen Künstlern verändert werden.

Hometown wird ein Künstlerdorf, ein Open-Air Ateleir direkt am Bahnhof Zoo!

Hometown eröffnet am 16.06.2018

Hometown Berlin: Von Juli bis Oktober @AusserGewöhnlich Berlin

Hometown wird eine kleine Stadt, in der Kunst, Musik, Tanz, Theater und vieles mehr friedlich zusammenleben.

Zusätzlich wird es auch einen großen Bar-Bus geben, an dem die Gäste entsprechend mit Getränken versorgt werden. Das Sommer-Feeling darf natürlich auch nicht fehlen. Deshalb werden dort Skulpturen zwischen Sand und Fontänen stehen und schließlich in ein kleines „Künstler-Dorf“ münden.
Dort werden Hütten stehen, in denen Künstler arbeiten, aber auch als Co-Work-Space und Ort des Austausch dienen können.

Max legt los bei Hometown

Work at Hometown @AusserGewöhnlich Berlin

Soll es auch eine Bühne geben? Bis jetzt steht hier noch nicht viel.

Wir wollen auf jeden Fall zum 16. Juni eröffnen und das schaffen wir auch.

„Die Wandelism-Austellung gilt hier als Vorbild, um zu zeigen, was man innnerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellen kann.“


Es ist auch jeder eingeladen, kreative Impulse zur Gestaltung zu geben, das ist schließlich der primäre Anspruch dieses Ortes. Aktuell haben wir knapp 150 Künstler, die sich beteiligen wollen und werden. Beworben haben sich 400. Wir mussten auswählen. Aber sicherlich ist jeder mit einer gänzlich neuen Idee sehr gern gesehen.

Hometown soll sich von selbst entwickeln. Wir haben da kein starres Konzept.

Johann bei Hometown

Auf dem Gelände wird bei Hitze hart gearbeitet: Helping Hands ©AusserGewöhnlich Berlin

Wer ist denn alles gesucht? Nur Künstler, oder auch Musiker?

Jeder, der uns mit seiner Kreativität bereichern kann. Das können Musiker sein, aber auch Start-Ups. Wir wollen die Kreativität Berlins geballt widerspiegeln.
Sicherlich kann man auf verschiedensten Wegen mitwirken und teilhaben. Bis Mitte Juni können sich Künstler jeglicher Art noch bei uns bewerben.

Hometown beim Palazzo am Zoo

Helping Hands beim Aufbau von Hometown ©AusserGewöhnlich Berlin

Zudem suchen wir Helping Hands, die uns an verschiedenen Stellen helfen. Sei es Gartenarbeit, kreatives Bauen, Barleute, Musiker und vieles mehr. Natürlich kann man auch im Sponsoring einen Teil beitragen.

Was ist der Unterschied zwischen Wandelism und Hometown?

Hometown ist Outdoor und hat nicht so viele Flächen wie Wandelism. Daraus ergibt sich, dass wir verstärkt mit Skulpturen arbeiten. Wir haben auch mehr Zeit und können wirklich den ständigen Wandel beobachten und zelebrieren. Wir haben eine Freifläche im Herzen Berlins. Nun können wir demonstrieren, wie Flächen genutzt werden können.

„Wer weiß? Vielleicht können wir auch Bauherren inspirieren, Flächen vielfältiger zu verwenden.“


Ich denke dort an einen Raum, der den ganzen Tag lang bespielbar ist. Zudem wird es spannende Synergien zwischen Kunst, Wissenschaft und eventuell Sport geben.

Grazile Männer beim Aufbau

Grazile Figuren beim Aufbau von Hometown ©AusserGewöhnlich Berlin

Wie lange ist Hometown geplant?

Geplant ist Hometown den gesamten Sommer bis zum 3. Oktober. Solange hier nicht gebaut wird, wollen wir auch in den Folgejahren hier sein.

Warum sollte ich mir Hometown ansehen?

Hometown sollte sich jeder ansehen, der in einem entspannten Ambiente außergewöhnlich innovative Kunst sehen will.

Hometown Berlin

Hometown Berlin am Bahnhof Zoo @AusserGewöhnlich Berlin

Wenn man Interesse hat, mitzuerleben, wie Kunst entsteht, ist bei uns auch richtig. Hier wird am Work Process teilgenommen. Eine gute Bar, Musik (abends auch Party), Sand, ein Bach und den extra gebauten Kunstkiez machen Hometown zu einer einzigartigen Location.

Warum sind Kunst- und Kiezprojekte wichtig für Berlin?

„Ich denke, dass sie zunächst den Wandel fördern, der so wichtig ist für Berlin. Dann ist es so, dass wir uns nicht dem „Diktat der hohen Mieten“ kampflos ergeben dürfen. Berlin lebt auch von ihrer Subkultur und diese muss gefördert werden.“


Hometown Berlin

Die Aufbau-Helfer von Hometown @AusserGewöhnlich Berlin

Das Ziel ist es unter anderem Bauherren zu inspirieren, sich für bezahlbaren und kreativen Wohnraum einzusetzen. Berlin muss der Ort bleiben, der es immer war: ein Ort für Kreative. Wenn die Mieten weiter in die Höhe steigen, würde dieser wichtige Bestandteil Berlins einfach absterben. Vielleicht klappt das, wenn wir Künstler und Bauherren einfach mal zusammenbringen.

Feiern vor dem Hometown Bus

Hier wird bald gefeiert ©AusserGewöhnlich Berlin

„Mit dem Künstlerdorf will Wandelism aber auch gegen die Kulturpolitik der Stadt Berlin demonstrieren. „Eigentlich hätten 2000 neue und bezahlbare Ateliers in Berlin bis zum Jahr 2020 entstehen sollen, so steht es im Koalitionsvertrag. Aber jetzt fallen jedes Jahr rund 350 Ateliers weg“, erklärt Tonn. Der Grund: Flächen im Stadtzentrum werden immer begehrter – und somit auch teurer.“

(Quelle Berliner Berliner Morgenpost: https://www.morgenpost.de/berlin/article214601509/Diese-Sprayer-wollen-mehr-Freiraum-fuer-Kunst-schaffen.html)

Weiterlesen:

Hometown: Das Berliner Künstlerdorf am Bahnhof Zoo

Berlin ist eine Kunstform 

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