Wer nicht vertraut, dem wird nicht vertraut. Und je weniger man anderen vertraut, desto anstrengender wird das eigene Leben:

“Wenn man einem Menschentrauen kann, erübrigt sich einVertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.” Das hat Jean Paul Getty gesagt und es beschreibt ziemlich genau die Grundidee unseres Netzwerks.

 

In Deutschland herrscht eine Vertrauenskrise. Eine “Vertrauensstudie” des BAT-Instituts für Zukunftsfragen zeichnet ein düsteres Bild: Dass nur 3% unseren Politikern vertrauen, 3% den Medien und 4,5% den Banken war uns schon klar. Aber dass die Deutschen ihren eigenen Nachbarn nicht trauen ist erschütternd: nur 16% haben Vertrauen in die Menschen, die neben ihnen wohnen. Und was noch erschreckender ist: 45% vertrauen ihrem eigenen Lebenspartner nicht. Jeder zweite Deutsche misstraut selbst dem Menschen im eigenen Bett!

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung kam vor einigen Jahren zu ähnlichen Ergebnissen. Doch hier war ein Ergebnis interessant: Durchweg positiv und vertrauensfördernd bewertet wurden Familienbetriebe und Mittelständische Unternehmen! 

Anscheinend ist die letzte Hoffnung für Deutschland, dass wir unseren Geschäftspartnern vertrauen.

Was sagt uns das?

Mein Schluss aus dieser deutschen Vertrauenskrise: Ich schaffe mir meine eigenen Kreise von Menschen, denen ich glauben kann, was sie sagen. Mein eigenes Dorf in der Grossstadt. Dieses Dorf heisst “AusserGewöhnlich Berlin”. Und falls Ihr Euch fragt: Ich vertraue dem Menschen, mit dem ich lebe, zu 100%. Denn wenn man zu wenig vertraut, wird man unglücklich.

Alexander Wolf

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