Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, warum ausgerechnet bei uns so viel schief läuft?

Pannen gibt es auch woanders – siehe Elbphilharmonie oder Stuttgart 21 – aber das kontinuierliche Desaster gibt es nur bei uns. Warum?

Der Grund ist einfach:

Seit ziemlich genau 1933 zählt in Berlin nicht, was Du kannst, sondern wen Du kennst.

Die 2 Berliner Überlebens- und Erfolgsprinzipien sind seitdem

1. “Halt die Schnauze, dann kriegst Du Geld / Karriere / Schrebergarten.”

2.”Erwarte Du nicht zu viel von uns, dann erwarten wir nicht zuviel von Dir.”

Das ging so vor dem Krieg, nach dem Krieg, in Ost und in West, sogar nach dem Mauerfall. Und wenn man über 70 Jahre nach diesen Prinzipien lebt, ist das wie eine lange Ehe, in der es schon lange keinen Sex mehr gibt.

Und deshalb sitzen in Berlin an den wichtigen Posten überall Leute, die den neuen Anforderungen nicht gerecht werden. Leute, die nicht gut genug für die Zukunft dieser Stadt sind. Berlin kriegt einfach keinen mehr hoch. Vor allem keine Flugzeuge.

Aber es gibt Hoffnung:

Auf einmal kommen lauter Leute nach Berlin, die was erreichen wollen! Die wilde Pläne von der Zukunft haben. Die sich engagieren, die nerven, die in Berlin nicht nur eine grosse Stadt, sondern eine Grossstadt sehen. Und die sich fragen, warum sie für schlechte Leistung gutes Geld bezahlen.

Auf einmal gibt es ganz viele (Neu-) Berliner, die 2 andere Berlin Prinzipien verfolgen:

1. “Ich gebe Viel und will auch Viel.”

2. “Berlin verdient das Beste und die Besten.”

Die gewöhnlichen Eliten dieser Stadt sterben langsam. Weil die aussergewöhnlichen Berliner immer stärker werden.

Es gibt Hoffnung für diese Stadt.  Auch wenn wir gerade der Pannenmeister Deutschlands sind. Wir machen da nur gerade eine schwierige Phase durch.

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