Verrücktes Berlin: Unsere 4 skurrilsten Berlin-Erlebnisse

Berlin ist verrückt. Das erleben wir jeden Tag. Wir haben im Kreis der Außergewöhnlichen Berliner die vier skurrilsten Berlin-Erlebnisse gesammelt. Hast Du auch etwas Verrücktes in Berlin erlebt? Schreib es in die Kommentare!

Verrücktes Berlin
Berlin ist verrückt. (Foto: (CC BY-SA 2.0) Montecruz Foto)

Verrücktes Berlin #1: Inkompetentes Ekel-Taxi

Taxi in Berlin
Nicht alles riecht gut, was beige glänzt – zumindest in Berlin. (Foto: (CC BY-SA 2.0) Juan J. Martínez)

Als ich noch recht neu in Berlin war, rief ich ein Taxi um zu einem vielversprechenden Date zu kommen. Der Taxifahrer saß mit Kippe im Mund am Steuer, als ich die Tür öffnete, ätzte mir ein übler, undefinierbarer Gestank beinahe die Nasenhaare weg. Es war wie eine Mischung aus kalten Rauch, nassem Hund und der Pinkel-Hecke neben einer belebten Disco. Als ich ihm die Straße sagte, wusste er nicht einmal den Weg.

Irgendwie kam ich doch pünktlich zum Date an – mein Anzug hatte den üblen Geruch aber bereits wie ein Schwamm aufgesogen. Mein Date musste nach der ersten Umarmung plötzlich sehr dringend auf die Toilette und kam nie wieder – wahrscheinlich versucht sie bis heute, den Ekel-Taxi-Geruch auf dem Klo zu neutralisieren.

Verrücktes Berlin #2: Wettbewerb in der U1

Die U1 ist wie ein DSDS-Casting, talentlose Straßenmusiker vergewaltigen dort schon am frühen Morgen die Gehörgänge der Fahrgäste. Ein besonders aufdringliches Exemplar dieser Spezies drohte mit seiner Mundharmonika einen kollektiven Tinitus in der U-Bahn auszulösen. Ein Straßenfeger-Verkäufer eilte den malträtierten Passagieren mit seinen angesifften Zeitschriften zur Hilfe und schrie das Mundharmonika-Monster an:

Alter, och nee! Was machst’n du da? Muss das sein, ick verkoof hier immer!“

Das ungleiche U-Bahn-Duell gewann der Straßenfeger. Die Fahrgäste waren ihm für seinen selbstlosen Einsatz so dankbar, dass er an diesem Morgen den Wagen mit leeren Händen aber klimpernden Taschen wieder verließ.

U1 in Berlin
Die U1 – unterhaltsamer als Hartz-IV-TV. (Foto: (CC BY-SA 2.0) Ingolf)

Verrücktes Berlin #3: Die pissigen Berliner

Es war ein schöner Herbsttag. Die Kotze auf dem Asphalt vor dem Bahnhof Zoo schimmerte in der Morgensonne, das angedaute Bier-Döner-Erbrochene bot einer jungen Taubenfamilie ein montägliches Festmal. Ein guter Tag, um zu arbeiten. Doch vor dem Haupteingang meines Bürokomplexes versperrte eine Frau den Weg. Sie sah aus, als sei sie hingefallen, darum streckte ich ihr die Hand entgegen, um ihr aufzuhelfen.

Sie schaute mich irritiert an und erst jetzt bemerkte ich, dass sie gerade ihr Geschäft verrichtete – als sei es das normalste überhaupt, seine Blase vor dem Haupteingang des Bikini Berlin zu entleeren. Eine interessante Begegnung, die mein Leben verändert – oder mir zumindest den Appetit auf mein Croissant verdorben hat. Ich weiß nicht mehr, was genau.

Verrücktes Berlin #4: Lektion in Sachen Schlagfertigkeit

Als die Volksbühne umgebaut wurde, stand eine provisorische Bühne vor der eigentlichen. Der Schauspieler sprach von dort aus in einer beachtlichen Lautstärke seinen Text. Das Fenster eines Mehrfamilienhauses öffnete sich, ein entzürnter Mann streckte seine Berliner Schnauze zum Fenster heraus und schrie: ‚Sei still, jetze!‘. Der Schauspieler schrie zurück: ‚Komm doch rüber!‘. Der Berliner ging der direkten Konfrontation gekonnt aus dem Weg – und schloss das Fenster wieder.

Volksbühne in Berlin
Die Volksbühne – immer wieder ein skurriler Schauplatz. (Foto: (CC BY-NC-SA 2.0) Songkran

Berlin ist der verrückteste Ort der Welt, genau darum lieben wir unsere Stadt so sehr. Jetzt bist Du dran: Teil uns dein verrücktes Berlin Erlebnis in den Kommentaren mit!

Du willst wissen, welche verrückten Köpfe hinter AusserGewöhnlich Berlin stecken? Dann melde dich bei uns und wir laden dich vielleicht zu unserem nächsten 60:15:1 Salon an einen aussergewöhnlichen Ort Berlins ein.

Berlin ist verrückt. Das erleben wir jeden Tag. Wir haben im Kreis der Außergewöhnlichen Berliner die vier skurrilsten Berlin-Erlebnisse gesammelt. Hast Du auch etwas Verrücktes in Berlin erlebt? Schreib es in die Kommentare!

Verrücktes Berlin
Berlin ist verrückt. (Foto: (CC BY-SA 2.0) Montecruz Foto)

Verrücktes Berlin #1: Inkompetentes Ekel-Taxi

Taxi in Berlin
Nicht alles riecht gut, was beige glänzt – zumindest in Berlin. (Foto: (CC BY-SA 2.0) Juan J. Martínez)

Als ich noch recht neu in Berlin war, rief ich ein Taxi um zu einem vielversprechenden Date zu kommen. Der Taxifahrer saß mit Kippe im Mund am Steuer, als ich die Tür öffnete, ätzte mir ein übler, undefinierbarer Gestank beinahe die Nasenhaare weg. Es war wie eine Mischung aus kalten Rauch, nassem Hund und der Pinkel-Hecke neben einer belebten Disco. Als ich ihm die Straße sagte, wusste er nicht einmal den Weg.

Irgendwie kam ich doch pünktlich zum Date an – mein Anzug hatte den üblen Geruch aber bereits wie ein Schwamm aufgesogen. Mein Date musste nach der ersten Umarmung plötzlich sehr dringend auf die Toilette und kam nie wieder – wahrscheinlich versucht sie bis heute, den Ekel-Taxi-Geruch auf dem Klo zu neutralisieren.

Verrücktes Berlin #2: Wettbewerb in der U1

Die U1 ist wie ein DSDS-Casting, talentlose Straßenmusiker vergewaltigen dort schon am frühen Morgen die Gehörgänge der Fahrgäste. Ein besonders aufdringliches Exemplar dieser Spezies drohte mit seiner Mundharmonika einen kollektiven Tinitus in der U-Bahn auszulösen. Ein Straßenfeger-Verkäufer eilte den malträtierten Passagieren mit seinen angesifften Zeitschriften zur Hilfe und schrie das Mundharmonika-Monster an:

Alter, och nee! Was machst’n du da? Muss das sein, ick verkoof hier immer!“

Das ungleiche U-Bahn-Duell gewann der Straßenfeger. Die Fahrgäste waren ihm für seinen selbstlosen Einsatz so dankbar, dass er an diesem Morgen den Wagen mit leeren Händen aber klimpernden Taschen wieder verließ.

U1 in Berlin
Die U1 – unterhaltsamer als Hartz-IV-TV. (Foto: (CC BY-SA 2.0) Ingolf)

Verrücktes Berlin #3: Die pissigen Berliner

Es war ein schöner Herbsttag. Die Kotze auf dem Asphalt vor dem Bahnhof Zoo schimmerte in der Morgensonne, das angedaute Bier-Döner-Erbrochene bot einer jungen Taubenfamilie ein montägliches Festmal. Ein guter Tag, um zu arbeiten. Doch vor dem Haupteingang meines Bürokomplexes versperrte eine Frau den Weg. Sie sah aus, als sei sie hingefallen, darum streckte ich ihr die Hand entgegen, um ihr aufzuhelfen.

Sie schaute mich irritiert an und erst jetzt bemerkte ich, dass sie gerade ihr Geschäft verrichtete – als sei es das normalste überhaupt, seine Blase vor dem Haupteingang des Bikini Berlin zu entleeren. Eine interessante Begegnung, die mein Leben verändert – oder mir zumindest den Appetit auf mein Croissant verdorben hat. Ich weiß nicht mehr, was genau.

Verrücktes Berlin #4: Lektion in Sachen Schlagfertigkeit

Als die Volksbühne umgebaut wurde, stand eine provisorische Bühne vor der eigentlichen. Der Schauspieler sprach von dort aus in einer beachtlichen Lautstärke seinen Text. Das Fenster eines Mehrfamilienhauses öffnete sich, ein entzürnter Mann streckte seine Berliner Schnauze zum Fenster heraus und schrie: ‚Sei still, jetze!‘. Der Schauspieler schrie zurück: ‚Komm doch rüber!‘. Der Berliner ging der direkten Konfrontation gekonnt aus dem Weg – und schloss das Fenster wieder.

Volksbühne in Berlin
Die Volksbühne – immer wieder ein skurriler Schauplatz. (Foto: (CC BY-NC-SA 2.0) Songkran

Berlin ist der verrückteste Ort der Welt, genau darum lieben wir unsere Stadt so sehr. Jetzt bist Du dran: Teil uns dein verrücktes Berlin Erlebnis in den Kommentaren mit!

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