Stiftungen in Berlin beim zweiten Berliner Stiftungs-Meetup

Stiftungen in Berlin in der Stiftung Berliner Sparkasse ©Berliner Sparkasse

Wie Berliner Stiftungen den Stiftungsegoismus überwinden

Die Stiftungen in Berlin vernetzen sich beim zweiten Berliner Stiftungs-Meetup in der Stiftung Berliner Sparkasse.

  • Das Berliner Stiftungs-Meetup vernetzt die Arbeitsebenen der Berliner Stiftungen und steigert so die Effizienz und die Kooperation untereinander.
  • Ins Leben gerufen wurde es von Konny Gellenbeck von der taz Panter-Stiftung, Carsten Otto von der Stiftung Berliner Sparkasse und Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin.
  • Beim zweiten Berliner Stiftungs-Meetuo sprechen die Berliner Stiftungen über das Thema „Projekt Pooling – Wie können wir gemeinsam mehr Wirkung erzielen?“.

In Berlin laufen die Dinge anders:

Deshalb finden sich hier die Stiftungen in Berlin zusammen, um die Welt gemeinsam ein wenig zum besseren zu verändern:

Beim Berliner Stiftungs-Meetup.

Beim Berliner Stiftungs-Meetup vernetzen sich die Arbeitsebenen der in Berlin ansässigen Stiftungen. Das Ziel: Mehr Kooperation, mehr Effizienz.

Die Leitungen der Stiftungen in Berlin schauen, wo und wie man besser gemeinsam arbeiten kann.

Der große Erfolg zeigt den enormen Bedarf an mehr Koordination: Beim zweiten Berliner Stiftungs-Meetup ging es ans Eingemachte. Das Thema war:

 „Projekt Pooling – Wie können wir gemeinsam mehr Wirkung erzielen?“

Beim zweiten Berliner Stiftungs-Meetup: Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin, Carsten Otto von der Stiftung Berliner Sparkasse und Konny Gellenbeck von der taz Panter-Stiftung

Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin, Carsten Otto von der Stiftung Berliner Sparkasse und Konny Gellenbeck von der taz Panter-Stiftung ©Berliner Sparkasse

Hier kommen ausgewählte Ideen der Stiftungen in Berlin:

Fokus Vernetzung: 

Wir sollten unsere Tätigkeiten vernetzen (Wer kann was in welchem Bereich am Besten). Das Ziel ist eine Kultur der echten Zusammenarbeit.

Einfach ist manchmal besser:

Alles würde einfacher und schneller funktionieren, wenn wir die Systeme vereinheitlichen würden. Zum Beispiel von Anträgen und der zu erbringenden Nachweise.

Die Stiftungs-Database:

Wir gründen eine gemeinsame Datenbank für Stiftungsprojekte. So kann jede Stiftung sehen, an welchen Projekten die anderen arbeiten. Man kann sich besser unterstützen und zusammenarbeiten. Und es ist wichtig, das die Sichtbarkeit der Förderungen und Förderer erhöht wird.

Projektmesse für mehr Berlin:

Wir starten eine Projektmesse, eine Veranstaltungsreihe, die verschiedene Projekte und Arbeitsfelder (Soziales, politische Bildung etc.) in Berlin beleuchtet. So können wir uns als Stiftungen absprechen und haben einen besseren Überblick.

Arbeitskreise:

Wir ergänzen die Stiftungs-Woche um regelmäßig tagende Arbeitskreise, die Projekt-Screenings machen.

Die Kollektiv-Regel:

Berliner Stiftungen müssen den Stiftungs-Egoismus überwinden. Wir müssen viel mehr gemeinsam machen. Ich schlage vor, dass in den Satzungen aller Berliner Stiftungen eine Ergänzung eingetragen wird: dass Stiftungen 5% Prozent ihrer Fördermittel zusammen mit anderen Stiftungen für gemeinsame Förder-Projekte verwenden müssen.

Einer für alle:

Wir benennen einen gemeinsamen Kooperationsbeauftragten, der zwischen den Stiftungen und ihren Projekten koordiniert.

Mehr Regional:

Die Berliner Stiftungen sollten den Bundesverband mehr unterstützen und regionale Strukturen bilden. So könnten wir wirklich regional agieren.

Berliner Stiftungen sprechen beim zweiten Berliner Stiftungs-Meetup

Stiftungen in Berlin beim zweiten Berliner Stiftungs-Meetup ©Berliner Sparkasse

Aktuell sind es 35 Stiftungen, die beim Stiftungs-Meetup mitwirken.

Doch das ist erst der Anfang. Die Reihe wird in den nächsten Monaten für Aufmerksamkeit sorgen.

In Zukunft werden die Stiftungen in Berlin noch enger zusammenarbeiten.

Das Ziel: Berlin entwickeln, Doppelarbeit vermeiden, Zeit, Geld und Ressourcen sparen.

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