So Grün Berlin

GrünBerlin_Christoph Schmidt
Foto Grün Berlin Geschäftsführer Christoph Schmidt

Hinter den schönsten Parks der Stadt steht ein Unternehmen, das uns allen gehört: GrünBerlin

Grün Berlin – So heißt die landeseigene Unternehmensgruppe, die für die Entwicklung, Realisierung und den Betrieb Berliner Freiraumprojekte und einer Vielzahl bedeutender Projekte und Parkanlagen verantwortlich ist. Grün Berlin gestaltet die Stadtlandschaften Berlins maßgeblich mit: Im Moment betreut die Gruppe acht Parkanlagen (u.a. die Gärten der Welt, den Britzer Garten, den Park am Gleisdreieck) ein Schloss (Schloss Biesdorf), und viele andere Orte, z.B. die Gedenkstätte Berliner Mauer,das Kulturforum oder die Internationale Gartenausstellung 2017.
Auch und zahlreiche Neubauvorhaben verantwortet Grün Berlin, u.a. den Havelradweg, die Erweiterung des Mauerparks, das Touristische Wegeleitsystem oder den Spreepark.
Das Unternehmen, das fast kein Berliner kennt und allen Berlinern gehört blickt auf ein Erfahrungsspektrum von mehr als 100 realisierten und vielfach preisgekrönten Einzelprojekten (Park am Gleisdreieck, Britzer Garten, Gärten der Welt) mit einem Gesamtbauvolumen von über 350 Millionen Euro zurück.
AusserGewöhnlich Berlin hat sich mit dem Geschäftsführer Christopher Schmidt unterhalten.

 

Woran arbeiten Sie im Moment?

Zu den gegenwärtigen Schwerpunkten gehören die Entwicklung des Schloss Biesdorf zu einem neuen „Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum“ mit Berlin weiter und überregionaler Ausstrahlung. Im Mittelpunkt des Ausstellungs- und Produktionshauses wird die Präsentation von DDR-Kunst in Verbindung mit zeitgenössischer Kunst stehen.
Von besonderem stadtpolitischen und kulturellen Interesse ist die Entwicklung des seit 2002 geschlossenen Spreeparks, für den wir seit Januar 2016 zuständig sind und natürlich die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017, die eine Tochtergesellschaft der Grün Berlin, die IGA Berlin 2017 GmbH durchführt.

 

spreepark
Fot Grün Berlin Spreepark

 

Welchen Park sollte man dringend entwickeln?

Ganz sicher den Spreepark, mit dem sich für viele Berlinerinnen und Berliner besondere Erinnerungen und Gefühle verbinden. Wir merken dies anhand der vielen Briefe und Emails, die wir erhalten. Nach einer turbulenten Geschichte – VEB Kulturpark Plänterwald, dann Freizeitpark Spreepark – wurde der Spreepark 2002 geschlossen und fiel in einen Dornröschen-Schlaf. Das 40 Meter hohe Riesenrad und die verfallene Fahrgeschäfte und Bauten lockten seither die Fans verwunschener Orte an.

 

spreepark2
Foto Grün Berlin Spreepark

 

Für den Spreepark wurden im Laufe der Jahre viele Szenarien entwickelt? Wie sieht die derzeitige Entwicklung aus?

Unsere Aufgabe ist es, ein hochwertiges und kulturaffines Nutzungs- und Betriebskonzept mit touristischer Strahlkraft zu entwickeln und zu realisieren, das dem empfindlichen Teilraum angemessen ist. Vorstellbar sind Themen aus den Bereichen Kunst und Kultur unter Einbeziehung der Kreativszene. Dabei gilt es unter Beibehaltung des besonderen Charmes des Ortes neue Formate zu definieren und in den Park einzufügen. Ein wesentliches Anliegen ist auch die Inszenierung der historischen Relikte des ehemaligen Vergnügungsparks und die Wiederherstellung des 40 Meter hohen Riesenrades. Die besondere Lage an der Spree ermöglicht es, das Areal zukünftig auch an den Wassertourismus und die Ausflugsschifffahrt anzubinden.
Auch das so genannte „Eierhäuschen“ soll reaktiviert werden. Das Eierhäuschen war ein gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtetes Ausflugslokal direkt am Ufer der Spree, das übrigens schonb Theodor Fontane erwähnte – im Roman Der Stechlin.
Gegenwärtig sind wir dabei, die Verkehrssicherheit auf dem Gelände herzustellen sowie Müll und Altlasten zu entsorgen. Parallel hierzu haben die Arbeiten für einen zukunftsfähigen Masterplan Spreepark begonnen. Und im Sommer 2016 werden wir die erste öffentliche Dialogveranstaltung Spreepark durchführen.

 

wolkenhain
Foto Grün Berlin Wolkenhain

 

Schöne Orte gibt es bei Grün Berlin einige, welches ist Ihr persönlicher Favorit?

Der zukünftige Wolkenhain auf dem Kienbergparkareal in luftigen 140 m Höhe zur IGA 2017.

 

 

Hier gehts zum Interview mit Christoph Schmidt von RadioBerlin zum Thema Spreepark!

GrünBerlin_Christoph Schmidt
Foto Grün Berlin Geschäftsführer Christoph Schmidt

Hinter den schönsten Parks der Stadt steht ein Unternehmen, das uns allen gehört: GrünBerlin

Grün Berlin – So heißt die landeseigene Unternehmensgruppe, die für die Entwicklung, Realisierung und den Betrieb Berliner Freiraumprojekte und einer Vielzahl bedeutender Projekte und Parkanlagen verantwortlich ist. Grün Berlin gestaltet die Stadtlandschaften Berlins maßgeblich mit: Im Moment betreut die Gruppe acht Parkanlagen (u.a. die Gärten der Welt, den Britzer Garten, den Park am Gleisdreieck) ein Schloss (Schloss Biesdorf), und viele andere Orte, z.B. die Gedenkstätte Berliner Mauer,das Kulturforum oder die Internationale Gartenausstellung 2017.
Auch und zahlreiche Neubauvorhaben verantwortet Grün Berlin, u.a. den Havelradweg, die Erweiterung des Mauerparks, das Touristische Wegeleitsystem oder den Spreepark.
Das Unternehmen, das fast kein Berliner kennt und allen Berlinern gehört blickt auf ein Erfahrungsspektrum von mehr als 100 realisierten und vielfach preisgekrönten Einzelprojekten (Park am Gleisdreieck, Britzer Garten, Gärten der Welt) mit einem Gesamtbauvolumen von über 350 Millionen Euro zurück.
AusserGewöhnlich Berlin hat sich mit dem Geschäftsführer Christopher Schmidt unterhalten.

 

Woran arbeiten Sie im Moment?

Zu den gegenwärtigen Schwerpunkten gehören die Entwicklung des Schloss Biesdorf zu einem neuen „Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum“ mit Berlin weiter und überregionaler Ausstrahlung. Im Mittelpunkt des Ausstellungs- und Produktionshauses wird die Präsentation von DDR-Kunst in Verbindung mit zeitgenössischer Kunst stehen.
Von besonderem stadtpolitischen und kulturellen Interesse ist die Entwicklung des seit 2002 geschlossenen Spreeparks, für den wir seit Januar 2016 zuständig sind und natürlich die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017, die eine Tochtergesellschaft der Grün Berlin, die IGA Berlin 2017 GmbH durchführt.

 

spreepark
Fot Grün Berlin Spreepark

 

Welchen Park sollte man dringend entwickeln?

Ganz sicher den Spreepark, mit dem sich für viele Berlinerinnen und Berliner besondere Erinnerungen und Gefühle verbinden. Wir merken dies anhand der vielen Briefe und Emails, die wir erhalten. Nach einer turbulenten Geschichte – VEB Kulturpark Plänterwald, dann Freizeitpark Spreepark – wurde der Spreepark 2002 geschlossen und fiel in einen Dornröschen-Schlaf. Das 40 Meter hohe Riesenrad und die verfallene Fahrgeschäfte und Bauten lockten seither die Fans verwunschener Orte an.

 

spreepark2
Foto Grün Berlin Spreepark

 

Für den Spreepark wurden im Laufe der Jahre viele Szenarien entwickelt? Wie sieht die derzeitige Entwicklung aus?

Unsere Aufgabe ist es, ein hochwertiges und kulturaffines Nutzungs- und Betriebskonzept mit touristischer Strahlkraft zu entwickeln und zu realisieren, das dem empfindlichen Teilraum angemessen ist. Vorstellbar sind Themen aus den Bereichen Kunst und Kultur unter Einbeziehung der Kreativszene. Dabei gilt es unter Beibehaltung des besonderen Charmes des Ortes neue Formate zu definieren und in den Park einzufügen. Ein wesentliches Anliegen ist auch die Inszenierung der historischen Relikte des ehemaligen Vergnügungsparks und die Wiederherstellung des 40 Meter hohen Riesenrades. Die besondere Lage an der Spree ermöglicht es, das Areal zukünftig auch an den Wassertourismus und die Ausflugsschifffahrt anzubinden.
Auch das so genannte „Eierhäuschen“ soll reaktiviert werden. Das Eierhäuschen war ein gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtetes Ausflugslokal direkt am Ufer der Spree, das übrigens schonb Theodor Fontane erwähnte – im Roman Der Stechlin.
Gegenwärtig sind wir dabei, die Verkehrssicherheit auf dem Gelände herzustellen sowie Müll und Altlasten zu entsorgen. Parallel hierzu haben die Arbeiten für einen zukunftsfähigen Masterplan Spreepark begonnen. Und im Sommer 2016 werden wir die erste öffentliche Dialogveranstaltung Spreepark durchführen.

 

wolkenhain
Foto Grün Berlin Wolkenhain

 

Schöne Orte gibt es bei Grün Berlin einige, welches ist Ihr persönlicher Favorit?

Der zukünftige Wolkenhain auf dem Kienbergparkareal in luftigen 140 m Höhe zur IGA 2017.

 

 

Hier gehts zum Interview mit Christoph Schmidt von RadioBerlin zum Thema Spreepark!

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