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So besiegen wir Corona

TESTA: Mit Selbsttests aus dem Corona-Lockdown

Inzwischen ist uns allen klar: Eine Art Normalität bekommen wir erst, wenn ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist. Doch der Impfstoff ist knapp, mit einer guten Durchimpfung können wir frühestens im Herbst rechnen. Bis dahin werden bleiben Geschäfte, Gastronomie und Kulturbetriebe geschlossen.

Daß dies nicht so sein muß, zeigt eine neue Studie aus Harvard. Das Problem: Während andere Länder bereits auf Selbsttest für Laien setzen, verfolgt unsere Regierung nach wie vor die falsche Strategie. Selbsttesten auf Corona – hierzulande nicht möglich. Zeit also, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

DESHALB HABEN WIR EINE INITIATIVE GEGRÜNDET: TESTA – The European Selftest Alliance.

Verrückt? Nein! Nachweislich erfolgreich und eine echte Lösung aus der Corona-Starre. Denn WIR FOLGEN DABEI DEN FORDERUNGEN VON RAPIDTESTS.DE (hier nachlesen).

DIE LÖSUNG

  1. Wir setzen auf dezentrale Organisation durch die Menschen statt zentraler Organsiations-Versuche durch die Verwaltung:
  2. Test-Stationen überall – ungefähr so, wie zu Silvester plötzlich überall Verkaufsstellen für Feuerwerk entstehen.
  3. Wenn Infizierte sofort entdeckt werden, kann Corona schnell eingedämmt werden.
  4. Und im April könnte das normale Leben wieder starten.

UNSERE ZIELE

  • Mind. 140 Mio Tests pro Woche in Deutschland
  • Lernen von anderen: Wissen und Erfahrungen besser teilen…
  • Die Bekämpfung von Corona dezentral durch Bürger gestalten.

TESTA setzt auf eine dezentrale Strategie:

  1. Teststation Kiosk, Kneipe und Theater: Förderung zur leichten Gründung von Teststationen für alle Gewerbetreibenden.
  2. TESTA-Silvesta: Motivation der Menschen, sich selbst mind. zweimal die Woche selbst zu testen.
  3. Kinder Test-Fest: Tägliche Tests in jeder Kita, Schule und Uni.

Die Medien berichten bereits über TESTA und helfen die Initiative groß zu machen. Die Welt schreibt:

„Wenn das Harvard-Modell nach Berlin käme, würde das sieben Millionen Schnelltests pro Woche bedeuten. Jeder Bürger, vom Kindergartenkind bis zur Verkäuferin, müsste zweimal pro Woche getestet werden.“


KOSTENPUNKT: ABSCHRECKEND ODER LÖSBAR?

Dazu zitiert der Tagesspiegel Alexander S. Wolf: „Die Kosten von rund vier Euro pro Test müsste jeder selbst tragen. Er hält diesen Weg solidarischer, als über Monate zu Hause zu bleiben.“ Ein Preis, den viele in Kauf nehmen würden für etwas mehr Normalität.

Das Problem: Derzeit sind solch günstige Tests nicht verfügbar, denn die gesetzlichen Vorgaben legen Hürden in den Weg. Statt die Tests günstig zu machen und die Bevölkerung zu motivieren sich freiwillig und auf eigene Kosten zu testen, werden die Kosten in die Höhe getrieben.

Die Welt zitiert dazu Lutz Leichsenring: „Die gesetzlichen Vorgaben treiben leider die Kosten in die Höhe (…) Wenn man auf medizinisches Personal verzichten dürfte und die Tester nur schulen müsste, wären schon zehn Euro pro Test kostendeckend.“
Und die Welt schreibt weiter: „Mit den Selbsttests wären noch günstigere Preise möglich, denn sinnvoll ist das Testcenternetz aus Leichsenrings Sicht trotzdem. Die Menschen könnten sich dort unter Zeugen testen, eine Bescheinigung erhalten, dass der Test korrekt durchgeführt wurde und negativ ausgefallen ist – als Eintrittskarte für einen Moment öffentliches Leben.“

Auch eine staatliche Subventionierung wäre möglich, schließlich könnte man die Einsparungen bei den Lockdown-Hilfen gegenfinanzieren, wenn erste Öffnungen wieder möglich gemacht würden.

NETTES HIRNGESPINNST ODER WAS SAGT DIE WIRTSCHAFT DAZU?

Gastronomie und Hotels: Auch die Wirtschaft reagiert positiv auf die Laien-Schnelltests. Der Tagesspiegel hat dazu mit Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Dehoga Bundesverbandes gesprochen: „Es geht dabei insbesondere um die flächendeckende Ermöglichung einfach durchzuführender, möglichst kostenfreier Antigen-Schnelltests beziehungsweise neuer Spucktests, die zum Beispiel bei Veranstaltungen, Kongressen oder auf Reisen die Sicherheit für Gäste, Mitarbeiter und Unternehmer erhöhen.“

Und auch die Berliner Club- und Kulturszene reagiert durchweg positiv.

Clubs: Dazu der Tagesspiegel weiter: „Die ‚Clubkommission‘ erklärt, dass sie bereits mit hunderten Freiwilligen, Ärzten und medizinischem Fachpersonal kooperiert. Für sie sind Schnelltests nicht einfach nur eine Lizenz zum Feiern, sie sollen vor allem eine Rückkehr in ein normales Leben ermöglichen.“ Die ClubComission hat inzwischen auch ein eigenes Strategie-Papier entwickelt: Manifest-Restart_210209

Kultur: Auch Christian Bräuer von der Yorck-Kinogruppe hat dem Tagesspiegel gegenüber die Einführung von Tests befürwortet, um den regulären Betrieb wiederaufnehmen zu können. Er sieht allerdings Probleme bei der Umsetzung in den Kinos – sowie den Punkt mit den Kosten. „Ohne finanzielle Unterstützung könnten die ohnehin schon gebeutelten Kinos solch einen Mehraufwand kaum leisten“, sagte er dem Tagesspiegel.

TESTA IST HEUTE REALITÄT: TESTCENTREN

Trotz Hürden, haben wir schon angefangen: in Berlin und Brandenburg. Hoffentlich steht hier bald eine Liste, die bis Portugal reicht.

Bei diesen TESTA-Orten kannst Du Dich, Dein Team, Deine Familie bereits jetzt schnell und unkompliziert testen lassen.

A) wie AusserGewöhnliche Berliner:
WELLENWERK / Covidtest.Berlin (Moritz Senff)
MVZ SCHIFFER (Silvia Schiffer)
CORONA FREEPASS (Malte Oberbeck)
ISBF (Sabine Schulze)
MALTESER AM BER (Katrin Göhler)

B) Andere
TESTEN AM BER
LANDES TESTING (Die offizielle Liste)
CORONATEST.DE (Berlins erste private Multi-Station-Test-Organisation: KuDamm, F-Strasse, Hermannplatz)

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