Dr. Stephan Bone-Winkel von BEOS begrüßt die AusserGewöhnlichen Berliner bei BEOS

Der BEOS-Gründer Dr. Stephan Bon-Winkel vor den AusserGewöhnlichen Berlinern ©AusserGewöhnlich Berlin

15 Ideen gegen steigende Berliner Mietpreise – Salon bei BEOS

Der Salon bei BEOS, dem größten Vermieter von Unternehmensimmobilien in Deutschland.

Die AusserGewöhnlichen Berliner haben sich zum Salon bei BEOS getroffen.

Der BEOS-Gründer Dr. Stephan Bone-Winkel hat uns eingeladen.

BEOS ist der größte Vermieter von Unternehmensimmobilien in Deutschland.

Wie viele andere Berliner, beschäftigt ihn die Wohnungsnot in Berlin.

BEOS an der Kurfürstenstraße in Berlin

BEOS in Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

„Die Durchschnittsmiete in Deutschland liegt bei etwa 6 Euro pro Quadratmeter. In Berlin bekommt man dafür nicht mal eine Sozialwohnung. Selbst die Büroflächen werden knapp. Inzwischen sind wir bei unter zwei Prozent Leerstand. Und das, was leer steht, wird gerade nur umgebaut. Es gibt also in Berlin eigentlich keine leeren Büroflächen. Das ist ein Phänomen, das man vor Jahren nicht für möglich gehalten hätte.“, so Dr. Stephan Bone-Winkel bei der Begrüßung der AusserGewöhnlichen Berliner beim Salon bei BEOS.

Der Senat sieht die Verstaatlichung von Wohnungen als eine mögliche Lösung. Dr. Stephan Bone-Winkel sieht das anders: „Von 1,6 Millionen Wohnungen in Berlin hat das Land Berlin gerade 1.100 gekauft und ca. 200 Millionen Euro ausgegeben. So wurden ein paar Mieter glücklich gemacht, aber die Mehrheit hat nichts davon. Und: diese Wohnungen sind schon vorhanden, größtenteils vermietet und lösen das Wohnungsproblem bei einer steigenden Bevölkerungszahl nicht.“

Die AusserGewöhnlichen Berliner bei BEOS

Wohnen in Berlin: Das Thema bewegt viele AusserGewöhnliche Berliner ©AusserGewöhnlich Berlin

Weil das Thema nicht nur Wohnungsbaugesellschaften beschäftigt, sondern alle Berliner, lag die Salonfrage beim Salon bei BEOS auf der Hand:

Was sind eure Ideen zur Entspannung auf dem Berliner Wohnungsmarkt?

Hier sind die 15 besten Lösungen der AusserGewöhnlichen Berliner vom Salon bei BEOS:

Die Salonfrage bei BEOS ist: Was sind eure Ideen zur Entspannung auf dem Berliner Wohnungsmarkt?

Was sind eure Ideen zur Entspannung auf dem Berliner Wohnungsmarkt? ©AusserGewöhnlich Berlin

1. Mietpreise anpassen: Gentrifizierung klingt immer gleich negativ, obwohl die Mischung aus alt und neu etwas Gutes ist. Aber in den Mieten muss berücksichtigt werden, dass verschiedene Leute auch unterschiedlich hohe Mieten bezahlen können.

2. Arbeitsplatz-App: Ich möchte, dass wir den Gewerberaum, den wir haben, so nutzen, wie wir beispielsweise über Airbnb leerstehende Wohnungen nutzen. Das könnte man ganz simpel über eine App machen. Man könnte sich also für eine Stunde einen Meetingraum mieten oder sich von unterwegs flexibel den Arbeitsplatz aussuchen. So nutzen wir die vorhandenen Flächen besser für alle aus.

3. Berliner Eigentum: Wir müssen die Leute in Eigentumsverhältnisse bringen. Wenn Menschen Eigentum haben, sind Sie für die Altersarmut besser gewappnet, sie gehen besser mit ihrem Umfeld um und sie übernehmen Verantwortung dafür. Wie? Erstens, wir sollten die Grunderwerbssteuer für Eigennutzung abschaffen. Leute, die zum ersten Mal Eigentum erwerben, sollen das grundsteuerfrei machen können.
Zweitens, das gibt es z.B. in Frankreich: wir sollten Förderprogramme für Menschen einführen, die auch das erste Eigentum erwerben. Dadurch wird der Mietmarkt entlastet.

BEOS gibt es seit 1997.

Salon im Berliner BEOS Hauptquartier ©AusserGewöhnlich Berlin

4. Einfacheres Bauen: Erst muss das Angebot erhöht werden, dann sinkt der Preis. Um das machen zu können, muss das Bauen einfacher gemacht werden: Grunderwerbssteuer senken, Baugenehmigungsverfahren beschleunigen, etc.

5. Neues Land erschließen: Die S-Bahn um eine Station verlängern und außerhalb von Berlin in attraktiven Gebieten bauen.

6. Siemens-Stadt-Prinzip: Arbeitgeber sollten einen Prozentsatz ihres Umsatzes in Wohnungen investieren müssen. Arbeitgeber werden sozusagen zu Projektentwicklern.

 

AusserGewöhnlich Berlin macht einen Salon bei BEOS unter der Kuppel

Das BEOS Büro unter der Kuppel ©AusserGewöhnlich Berlin

7. Wohnungsschlupflöcher: Wer auf Reisen ist, muss seine Wohnung vermieten. Das ist dann sozusagen ein kommunales airbnb Modell. So schaffen wir viel temporären Wohnraum, ähnlich wie Zwischennutzung in der Kunst.

8. Immobilien-Geschworene:  Ein mit Entscheidungsbefugnis ausgestattetes Stadtentwicklungs–Gremium von unabhängigen Experten.

9. Grundstücke in Brandenburg Günstiges Gelände an Berlins Stadtrand kaufen und Schrebergärten umsiedeln. So bekommt Berlin genügend Bauland für neue Wohnungen.

10. Berlin rooftop-City: Wir brauchen höhere Gebäude. Mehr Geschosse heißt: mehr Wohnungen auf gleicher Fläche. Dann gäbe es auch viel mehr Terrassen.

11. Landesbaugremium: Clearingstelle der Bezirke und des Senats für schnellere Baurealisierung, mit Einbeziehung der privaten Bauherren.

12. Genehmigungs-Countdown: Baugenehmigung an Fristen knüpfen. Wer kauft, muss auch zügig bauen.

13. Mobile Trabantenstädte: Mobile Home Siedlungen in Brandenburg. So kommt schnell Entspannung auf den Mietmarkt.

14. Dachgeschoss-Offensive: Gesetz zum verpflichtenden Ausbau aller geeigneter Dachgeschosse, mit öffentlicher Förderung.

15. Gemeinsame Vision für Berlin: Wir brauchen eine Vision für die Stadt, die alle Menschen mitnimmt. Eine, die uns verbindet. Eine Utopie, auf die alle Berliner Lust haben und die inspirierende Zukunftsvisionen vermittelt. So beenden wir die Diskussionen und arbeiten alle in dieselbe Richtung. Und so finden wir auch Lösungen für die Wohnungsprobleme.

 

Daniel Budde und Henner Rolvien beim Salon bei BEOS

Die AusserGewöhnlichen Berliner diskutieren bei BEOS ©AusserGewöhnlich Berlin

Der Berliner Immobilienmarkt beschäftigt die AusserGewöhnlichen Berliner bei BEOS

AusserGewöhnlich Berlin diskutiert bei BEOS über den Berliner Immobilienmarkt. ©AusserGewöhnlich Berlin

BEOS am Kurfürstendamm 188 in Berlin

BEOS hat seinen Hauptsitz in Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

Dass Berlin wächst, ist eigentlich etwas Gutes, das sollten wir nicht vergessen.

Aber wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass Berliner in ihrer Stadt weiterhin gut leben können.

Dafür braucht es Entscheidungen, Mut und Veränderung in alteingesessenen Strukturen.

Wir haben 15 Lösungsansätze zusammen getragen. Wir sind gespannt auf die Reaktionen aus der Berliner Politik.

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