Roland Prejawa von Urban Cargo im Video-Interview mit AusserGewöhnlich Berin

Roland Prejawa von Urban Cargo ©AusserGewöhnlich Berlin

Video: Was in Zukunft auf den Berliner Straßen fährt

Roland Prejawa von Urban Cargo erzählt im Video, was in Zukunft auf den Berliner Straßen fährt

Roland Prejawa von Urban Cargo im Video-Interview: Was wir in Berlin verkehrstechnisch verändern sollten.

Hi, ich bin Roland Prejawa. Ich leite die Firma Urban Cargo, habe sie gegründet vor zwei Jahren. Und wir machen elektromobile Auslieferungen in Berlin mit elektrischen Lastenfahrrädern, mit sogenannten elektrischen Scootern und mit elektrischen Autos. Und das machen wir für große Firmen wie zum Beispiel Amazon.

Vom verkehrspolitischen Sprecher der Grünen zum Öko-Unternehmer. Wie kommt das?

Wenn ich 10 Jahre verkehrspolitischer Sprecher im Bezirk gemacht habe, ist für mich die logische Konsequenz, dass man das irgendwann mal versucht auch auf die Straße umzusetzen, was man 10 Jahre lang in der Theorie besprochen hat.

Was erwartet uns in Zukunft auf den Straßen Berlins?

Dass auch endlich mal ein Zeichen gesetzt wird, dass der Verkehr so wie er in der Stadt jetzt betrieben wird, mit fossilen Brennstoffen, nicht weitergeführt werden kann. Weil es für Bewohnerinnen, Anwohner, Anwohnerinnen in der Stadt einfach zu belastend ist von der Luftverschmutzung her.

Welche Dinge würdest Du in Berlin verkehrstechnisch verändern?

Ich würde wesentlich stärker autofreie Gebiete in Berlin versuchen umzusetzen: Weil sich gezeigt hat, dass autofreie Gebiete oder Gebiete, in denen keine Autos mit Fossilien Brennstoffen mehr fahren, dass sie zum einen leiser werden und dass sie wesentlich lebenswerter werden. Und so würde ich versuchen sukzessive in Berlin Räume zu schaffen, die eigentlich von den Fußgängern oder Radfahrern wieder zurückerobert werden.

Hier geht es zu Urban Cargo und Roland Prejawa.

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