Nils Brummund von Modulor

Nils Brummund, Geschäftsführer von Modulor ©AusserGewöhnlich Berlin

Veränderung passiert überall – Modulor

Nils Brummund, Geschäftsführer von Modulor, erzählt uns warum wir Veränderungen aktiv vorantreiben müssen.

Wie authentisch ist Modulor? Möchtet ihr überhaupt authentisch sein?

Modulor wurde auf 30 m2 gegründet, jetzt sind es 3000 m2. Wir sind vom gefühlten Hinterhofladen zum präsenten Unternehmen geworden. Da frage ich mich natürlich schon, inwieweit man da noch authentisch ist. Sicher nicht mehr in dem gleichen Sinne, wie Modulor vor 15 Jahren war.

Trotzdem glaube ich, dass Modulor authentischer ist, als andere Unternehmen. Wir befinden uns gerade in einem Veränderungsprozess von ganz klein nach mittel bis vielleicht nach ganz groß.

Modulor am Moritzplatz Berlin

Das Aufbau Haus: Hier sitzt Modulor ©AusserGewöhnlich Berlin

Insofern stellt sich schon gerade die Frage nach der Identifikation bei Modulor. Und darauf gibt es wahrscheinlich verschiedene Antworten, die alle ihre Berechtigung haben.

Ihr seid also als Unternehmer sehr selbstkritisch?

Aber sicher! Selbstkritik ist ein wesentliches Merkmal, dass man als Führungskraft, in egal welchem Unternehmen, mitbringen sollte. Man darf sich selbst auf keinen Fall zu ernst nehmen. Das erstickt Verbesserung und Veränderung im Keim.


Es ist ein sensibles Moment, wenn ein Unternehmen sich so verändert hat und noch verändert, wie es Modulor tut.

Wir haben uns ja auf allen Ebenen vergrößert.

Papierauswahl bei Modulor

Bastelutensilien bei Modulor ©AusserGewöhnlich Berlin

Was ist das für ein Gefühl, so erfolgreich zu sein?

Manchmal fasse ich mir an den Kopf und denke: Das kann doch nicht wahr sein, dass hier 4000 Leute am Tag in den Laden kommen. Es ist faszinierend!

Stimmt es, dass Brad Pitt schon bei Euch einkaufen war?

Also ich habe ihn hier noch nicht gesehen … aber wer weiß! Ich höre viele spannende Geschichten von Modulor. Oft laufe ich durch den Laden, obwohl ich da eigentlich nichts zu suchen habe und ich am Schreibtisch sitzen sollte, und gucke mich um und höre zu. Vom abgehonkten Freak bis zum Anzugträger trifft man eigentlich alle bei uns – und ich glaube, dass wir alle Klientel gut bedienen können.

Der Eingangsbereich von Modulor am Moritzplatz

Eingang von Modulor ©AusserGewöhnlich Berlin

Das spiegelt sich auch bei unseren Mitarbeitern wieder – manche von Kopf bis Fuß tätowiert – das wäre früher undenkbar gewesen im Dienstleisterbereich. Da sind wir halt authentisch.

Themenwechsel: Wie hat Modulor diese Gegend mitgestaltet? Seid ihr die Gentrifizierer des Moritzplatzes?

Diese Frage kann ich nicht zur Gänze beantworten. Wir haben den Moritzplatz mit entwickelt und gestaltet. Wir waren die Ersten hier, man hat hier Pionierarbeit geleistet.

Der Moritzplatz war ein öder Platz, der in der Bedeutungslosigkeit des Ortes zwischen Kreuzberg und Mitte versank.


Es war ein Zwischenort. Daher ja, wir haben verändert und gestaltet. Von Gentrifizierung, die ja auch die Verdrängung beinhaltet, würde ich hier nicht sprechen. Wo nichts war, kann man auch nichts verdrängen.

Das Haus hier hat ein privater Investor gebaut, war aber Landeseigentum und ging dann an die Familie Koch, der der Aufbauverlag gehört. Dieser sitzt auch hier nebenbei bemerkt. Daher bekanntlich auch der Name: Aufbauhaus. Zuerst einmal ist es eigentlich ein ganz profanes Haus. Inzwischen hat sich hier mit dem Prince Charles auch ein Club angesiedelt, es folgte das Parker Bowles und so weiter.

Modular und das Prince Charles liegen nicht weit voneinander entfernt

Der Club Prince Charles im Aufbau Haus ©AusserGewöhnlich Berlin

Am Moritzplatz rund um Modulor ziert Streetart die Wände, Jack Fox

Jack Fox Streetart ©AusserGewöhnlich Berlin

Das hat eine Entwicklung los getreten, die auf den Kiez strahlt. Modulor ist in Berlin ein Name geworden, es ist ein Vorzeigeprojekt. Die Entwicklung von Ort und Laden sind eng verknüpft. Es gab hier Platz und so auch Flexibilität, die den Kiez Ritterstraße geformt hat.

Die Frage ist, wie die Entwicklung von nun an weitergeht, sicher haben wir sie los getreten und beschleunigt. Aber gekommen wäre sie so oder so.

Das Parker Bowles liegt in Fußnähe zu Modulor

Das Parker Bowles am Moritzplatz nahe dem Modulor-Store ©AusserGewöhnlich Berlin

Berlin ist die Stadt der Veränderung, stimmt das? Wenn ja warum?

Mit so großen und absoluten Aussagen tue ich mich immer etwas schwer.

Natürlich ist das einerseits richtig. Lange konnte es in Berlin kaum Veränderung geben. Das wird nun rasant aufgeholt. Aber das beinhaltet auch Veränderung, die durchaus kritisch zu sehen ist. Ich besetze diesen Satz auf keinen Fall positiv. Bei manchen Dingen hätte man sich sicher vorher Gedanken machen müssen. Aber da hat die Politik geschlafen. Jetzt läuft sie der Entwicklung hinterher.

Digitalisierung: Ist das für Euch ein Thema?

Aber sowas von! Für wen ist das kein Thema? Und sie ist Chance und Gefahr zugleich.

Digitalisierung muss einfach ein Thema sein, von jeder Warte aus gesehen. Es ist eine Sache, die voranschreitet. Es sind Kräfte, die nicht einfach zu steuern sind.


Um die Modulorfiliale sind die Wände kreativ gestaltet

Eingang des Prince Charles: Streetart am Moritzplatz ©AusserGewöhnlich Berlin

Ich bin hier auch bei Modulor, um zu digitalisieren.

Wir haben in den vergangenen Jahren mehrere 100.000 Euro investiert in Kommunikation, Logistik und Versand.

Onlineshop und Versand bestimmen inzwischen zur Hälfte den Umsatz. Seitdem ich hier im Unternehmen bin, sind wir ständig in Veränderung. Ob das früher so war, weiß ich nicht. Das sollte heute, 2017, der Normalzustand für Unternehmen sein. Und darüber müssen sich alle Beteiligten, das heißt Eigentümer, Geschäftsführung, Mitarbeiter und Kunden im Klaren sein.

Wo fängt Veränderung an? Oben oder Unten?

Überall! In einem gut geführten Unternehmen passiert Veränderung überall. Ich glaube nicht, dass es gut ist, wenn von oben alles durchdekliniert wird. Ich versuche Veränderung in den Teams und Abteilungen zu bestärken. Wir als Menschen verändern uns täglich. Wir als Unternehmen verändern uns täglich. Wir als Gesellschaft verändern uns täglich. Insofern glaube ich, müssen wir gar nicht darüber diskutieren, ob Veränderung nötig ist, sie ist inhärent. Veränderung ist weder gut noch schlecht. Sie ist ein Wesenszug von Menschheit und Natur.

Außenbereich von Modulor

Ein Schaufenster von Modulor am Moritzplatz ©AusserGewöhnlich Berlin

Ich kann den Bedarf an Veränderung natürlich ignorieren über einen gewissen Zeitraum hinweg. Und dann muss ich aber auch mit den Konsequenzen leben. Ganz genauso ist das mit Investitionen. Ich kann in ein Unternehmen nicht investieren, aber früher oder später fällt mir das auf die Füße. Das heißt, ich muss Veränderung vorantreiben. Aktiv.

Die größten Investitionen, die ihr dementsprechend bei Modulor gerade tätigt, sind dann im Online Bereich?

Ganz klar: Digitalisierung! Online gehört für mich zur Digitalisierung dazu. Aber auch hier nochmal die Frage: Was ist „online“?  Mal am Beispiel Versand. Die Kunden haben bis zu 5 oder 6 verschiedene Möglichkeiten, wie sie bei uns einkaufen können. Es gibt nicht nur einen Onlineshop. Wir machen Großkundengeschäfte. Wir machen Großhandel. Wir haben einen telefonischen Kundenservice. Du kannst uns eine Email schreiben oder ein, ja immer noch, Fax. Da richten wir uns nach dem Kunden, wie er am liebsten mit uns zusammenarbeiten will.

Zum Thema Veränderung: es gibt immer noch Kunden, die gehen den alten Weg.

Es gibt noch diesen einen letzten Katalog, aufgesetzt in 2009. Der hat so an die 1000 Seiten. Es ist eine Bibel. Und es gibt eben Kunden, die haben noch diesen Katalog zu Hause und bestellen immer noch daraus. Das ist durchaus noch möglich. Wir verändern uns, drücken sie aber unseren Kunden nicht aufs Auge. Wenn er sich nicht verändern möchte, versuchen wir, dem Kunden soweit es noch geht, in seine gewohnte Umgebung entgegen zukommen.

Bei Modulor kann man verschiedenste Bastelsachen erwerben

Bunt bei Modulor ©AusserGewöhnlich Berlin

Ihr habt 150 Mitarbeiter. Wie schafft ihr es, in der Kommunikation die Vision von Modulor und den Zusammenhalt zu teilen und in eine Richtung zu gehen?

… du setzt voraus, dass wir das schaffen. Ich glaube tatsächlich, wir sind noch nicht so weit. Und ich sage sogar, wir machen das noch nicht so gut. Es ist wahnsinnig schwierig, alle Mitarbeiter in der Entwicklung mitzunehmen.

Schau: wir sind mit 80 Mitarbeitern hier an den Moritzplatz gezogen. Jetzt sind wir knapp doppelt so viele. Es ist also eine ganz andere Situation als damals.

Der Zusammenhalt in der Gneisenaustraße war sicher ein anderer. Das liegt einfach an der Unternehmensgröße. Jetzt haben wir ganz unterschiedliche Mitarbeitergruppen. Die Mitarbeiter im Laden, in der Logistik, im Büro. Und der Logistiker hat ganz andere Bedürfnisse als der Ladenmitarbeiter oder der Kollege im Büro. Nicht nur die Aufgaben sind andere, auch der akademische Hintergrund. Während die einen mir sagen: Ich kriege nicht genug Information von dir, sagt der andere: Es interessiert mich nicht, was du mir da von Veränderung erzählst. Du sagst, ich mache! Deshalb zurück zur Frage:

Wie schaffen wir das?

Ich würde erstmal kritisch hinterfragen, ob wir es überhaupt schaffen, die jeweiligen Mitarbeiter an der richtigen Stelle mitzunehmen. Dafür muss ich überhaupt erstmal wissen, wie eng sie eingebunden werden wollen. Und so muss ich auch lernen, die verschiedenen Haltungen der Mitarbeiter zu akzeptieren. Wenn einer seinen Job machen will und dann nach Hause geht – gut. Dem kann ich nichts von Strategie und Vision erzählen. Das ist ein Prozess, den ich erst selber durchlaufen musste. Ich musste erkennen, dass nicht alle zu 100 % committed sind und das Unternehmen weiter entwickeln wollen. Das ist nun mal mein Job.

Modulor ist Teil des Aufbauhauses

Sitz von Modulor: Aufbau Haus am Moritzplatz ©AusserGewöhnlich Berlin

Das heißt, als guter Unternehmer im Jahr 2017 muss man den Mitarbeiter den Menschen sein lassen, der er ist. Man müsste sich gegenseitig akzeptieren mit all seinen Stärken und Schwächen?

Ja, absolut! Deswegen habe ich plakativ die 3 Kategorien Laden-Logistik-Büro in den Raum geworfen, weil das Konturen schafft. Diese sind für unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Menschen, die eben ganz unterschiedliche Tätigkeiten ausüben. Es gibt auch den Mitarbeiter, den Strategie und Vision interessieren und der an einer Transparenz von der Geschäftsleitung her interessiert ist.

Es geht um Teilhabe und aus den Informationen, die man hat, etwas Neues kreieren zu können. Das heißt, die Informationspolitik bei wachsenden Unternehmen muss differenziert sein.


Wie schaffen wir das?

Ich weiß nicht, ob wir das schaffen. Wir geben mindestens einmal im Quartal eine Hauszeitung heraus. Pro Ausgabe sind das 20 Seiten, auf denen wir Entscheidungen mitteilen, begründen, den Blick nach vorne aber auch zurückgeben. Wir bündeln Informationen und bieten Transparenz. Und geben Sie an unsere Mitarbeiter weiter. Um sie so mitzunehmen. Und abzuholen, wie man ja sagt. Wir versuchen es, es ist die Motivation, es zu schaffen und gleichzeitig die Realität, dass ich es nicht immer schaffen kann.

Welcher Ort in Berlin inspiriert Dich am meisten?

Naja, du bist bei Modulor am Moritzplatz!! (lacht)

Der Eingang von Modulor ist in direkter Nähe zur U-Bahn

Modulor ist an der U-Bahnstation Moritzplatz ©AusserGewöhnlich Berlin

Wobei ich sagen muss, dass ich die Frage interessant finde, aber auch wieder so absolut. Das ist genauso, wie wenn ich eine Top 10 Liste der kreativsten Orte machen müsste, das ist doch totaler Bullshit. Das lesen die Leute sicherlich, aber es reduziert doch Erfahrung auf ein Minimum. Es gibt für mich nicht d e n Ort. Das Entscheidende ist die Erfahrung. Ich würde vorschlagen, schau dir unterschiedliche Sachen und Orte an, aber mach dort deine eigenen Erfahrungen.

Ich war letztens in Frankfurt und hatte noch etwas Zeit totzuschlagen. Deswegen bin ich durch die Frankfurter Innenstadt geschlendert. Das ist jetzt an sich nicht sonderlich kreativ, aber ich habe Dinge gesehen und dann natürlich in meinem Kopf bewegt. Ich habe das noch gar nicht gewertet, es ging einfach darum, zu sehen, wie machen andere etwas, wie würde ich das machen. Das ist im Einzelhandel immer wieder ein wichtiges Thema. Wie ist der Einzelhandel der Zukunft, gibt es Modulor dann überhaupt noch?! Oder ist alles digital? Deswegen finde ich es interessant, mir andere Dinge anzuschauen und ich würde niemals sagen: Du musst an diesen einen Ort! Da kriegst du die Wahnsinnsinspiration. Inspiration kann überall passieren.

Auch der Spätibetreiber kann mir irre viel Inspiration für mein eigenes Geschäft mitgeben. Was ich damit sagen möchte, ist, dass ich es zu kurz gesprungen finde, wenn man sagt, du musst diese 10 Orte abhaken und danach bist du schlauer oder kreativer oder sonst irgendetwas. Du musst einfach deine eigenen Grenzen erweitern, den eigenen Horizont erweitern.

Theater im Aufbau Haus

Das Theater im Aufbau Haus ©AusserGewöhnlich Berlin

Wo hast du Deine eigenen Erfahrungen gemacht?

Die mache ich überall. Jeden Tag. Ich muss nur rausgehen! Das mache ich viel zu selten. Im Grunde genommen, mache ich jedes Mal, wenn ich mich unterhalte, eine Erfahrung.

Denn wenn ich nicht ganz und gar auf den Kopf gefallen bin, fange ich dann an, mir über die Dinge Gedanken zu machen. Was auch immer Kreativität heißen will, so entfaltet man bei sich doch ein kreatives Potenzial.


Das kann ich verstehen. Ich bin so froh über meinen Job bei AusserGewöhnlich Berlin. Immer treffe ich Menschen und bin im Austausch mit Ihnen, ich mache so viele gute Erfahrungen und auch Schlechte …

… ja genau, auch die Schlechten. Der wesentliche Punkt ist, dass du Erfahrungen machst. Und sind die schlechten nicht oft viel lehrreicher? Deswegen auch gerne mal die eigenen Fehler sehen und besprechen.

Glaubst Du, dass es eventuell auch am Alter liegt?

Was genau meinst du damit?

Dass man bereit ist, neue Sachen zu erfahren? Oder ist das eine Frage der Intelligenz?

(lacht) … was für eine Suggestivfrage! Das ist genau wie die Frage, ob man sich ab einem gewissen Alter noch verändern kann. Ja, klar, man kann sich immer verändern. Ja, vielleicht hängt da auch ein bisschen die Intelligenz mit drin. Oder zumindest mit der kognitiven Fähigkeit, sich selbst zu betrachten. Das ist auf jeden Fall eine Grundlage, um in den Veränderungsprozess zu gehen. Die Bereitschaft zur Veränderung kann ich jedem Alter vorhanden sein. Wohlgemerkt: Kann. Nicht muss!

So sieht es innen im Modulor am Moritzplatz aus

Dekoration bei Modulor ©AusserGewöhnlich Berlin

Was braucht man, um ein guter Geschäftsführer zu sein?

Führungskompetenz.

Was gehört dazu?

Die Fähigkeit, gemeinsam mit Mitarbeitern Ziele zu definieren und zu erreichen. Wie man so schön sagt, ich muss den Mitarbeiter „enablen“, diese gesteckten Ziele zu erreichen. Führung ist ja auch gerade wieder in Mode. Ich beantworte nicht, wie man dieses gemeinsame Ziel erreichen muss. Es gibt Führungskräfte, die machen Micromanagement. Das ist meines Erachtens kein guter Führungsstil. Ich bin eher derjenige, der vielleicht mal die Leine zu lang lässt und sich dann wundert, warum das Ziel nicht erreicht wurde. Auch an der Stelle bin ich natürlich in einem Lernprozess, in einem Veränderungsprozess.

Braucht man ein Netzwerk, um als Unternehmer Erfolg zu haben?

Ja, definitiv braucht ein Unternehmen ein Netzwerk. Weil ich sonst singulär in einem luftleeren Raum bin. Ohne Netzwerk stecke ich in einem Vakuum. Also klar, brauche ich ein Netzwerk.


Die Frage ist, wieviel Netzwerk. Mit dieser Frage setze ich mich gerade aktiv auseinander. Auf der einen Seite sehe ich den Nutzen und auch die Notwendigkeit von einem Netzwerk. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch, wieviel Zeit Netzwerkmanagement verbraucht. Im Grunde genommen ist es eine Ressourcenallokation. Denn mein eigentlicher Job ist Handel. Und nicht Netzwerken. Ganz profan.

Wir müssen nicht darüber diskutieren, ob es wichtig ist. Es ist nur die Frage, wie sieht mein Geschäftsmodell aus, wieviel Netzwerk macht Sinn und wann wird es zu viel.

Deshalb ist die Frage ´Netzwerk´ für mich als Modulor nicht so einfach zu beantworten.  Nur, weil mein Geschäftsmodell nicht auf einem Netzwerk basiert, heißt es nicht, dass ein Netzwerk keinen Wert hat.

Ein bis 2 Stunden pro Woche sollte man in Netzwerkpflege investieren. Es ist eben eine Frage der Priorisierung. Ich denke eben ökonomisch darüber nach.

 

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Dieses Interview erschien erstmals im eMagazin von Aussergewöhnlich Berlin in der Ausgabe 07/08 2017.

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Imago neben Modulor

Direkt neben Modulor: Imago ©AusserGewöhnlich Berlin

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