Kreativ in Berlin: Die Kunstakademie von Drink and Draw

Kreativ in Berlin: Die AusserGewöhnlichen Berliner bei Drink and Draw ©AusserGewöhnlich Berlin

Im Schützengraben zwischen Gentrifizierung und Kreativität

Julian Dieckert von Drink and Draw über die drei aussergewöhnlichsten Berliner Künstler, wie wir die Berliner Seele retten können und warum Kreative in Berlin zu Hause sind.

Wenn Berlin ein Bild wäre, dann wäre es…?

Eine kunterbunte Collage ohne Rahmen.

Warum fühlen sich Kreative in Berlin so wohl?

Berlin ist bis oben hin voll mit Künstlern aller Disziplinen, doch statt ein Gefühl endloser Konkurrenz zu haben, ist man zu Hause in einer Stadt aus Freigeistern, Originalen und Gleichgesinnten.

Drink and Draw Zeichenkurs: Kreativ in Berlin

Kreativ in Berlin: AusserGewöhnlich Berlin macht einen Zeichenkurs bei Drink and Draw ©AusserGewöhnlich Berlin

Und alle sind durch den daily struggle, miteinander zu einer verstreuten Patchwork-Familie verbunden. Das ist typisch kreativ in Berlin.

Es gibt endlos viele Projekte, die kreativ in Berlin sind, inspirieren und die Produktivität anfeuern – viele im Urbanen Raum, oft genug in heruntergekommenen, einzigartigen und geschichtsträchtigen Locations.

„Es gibt wenig, was in Berlin unmöglich ist und wenn es am Rande der Illegalität kratzt, wird es trotzdem gemacht. Der kreative Geist ist immer und in der ganzen Stadt zu spüren.“


Die AusserGewöhnlichen Berliner lernen zu zeichnen

Kreativ in Berlin: Julian von Drink and Draw zeigt die Grundelemente des Zeichnens ©AusserGewöhnlich Berlin

Berlin ist die Hauptstadt der Kreativen. Was wünscht ihr euch von Berlin, um in Zeiten von Gentrifizierung und fehlenden Räumen wirklich kreativ sein zu können?

Leerstand gibt es überall in Berlin und zahllose Künstler ohne Ateliers, oder Ausstellungsfläche. Ebenso Gründer und Kollektive, die für ihre Projekte und Konzepte Platz zum Entfalten und Niederlassen suchen.

Seit bezahlbare Ateliers oder Räume, um kreativ in Berlin zu sein, sehr selten geworden sind liegt meine Hoffnung in symbiotischen Ideen wie “The Haus”, oder “Wandelism”.

Das Team von AusserGewöhnlich Berlin bei Drink and Draw

Unterschiedliche Berliner werden kreativ in Berlin bei Drink and Draw ©AusserGewöhnlich Berlin

Diese Projekte beweisen, dass, auch wenn die Motive der Immobilienbesitzer vielleicht nicht ganz uneigennützig sind, Kompromisse wie diese eine ganze Szene entlasten können.

Hier wird mit ein wenig Marketing vielen jungen oder unbekannteren Künstlern eine ganz besondere Bühne gegeben, die Leben retten und gestalten kann. Diese Art von Symbiose aus Eigentümern und Künstlern muss sich etablieren und zum guten Ton werden.

„Also schreibt leerstehende Räume aus und helft direkt der Kunst und Kultur Berlins. Damit Berliner kreativ in Berlin sein können.“


Spaß beim Kreativ sein in Berlin bei Drink and Draw

Kreativ in Berlin: Hauptsache Spaß ©AusserGewöhnlich Berlin

Welche 3 Künstler sind die aussergewöhnlichsten Berlins? Eure Geheimtipps?

  1. Urban Art: Innerfields
  2. Illustration / Comic: Gerald Parel
  3. Contemporary / Plastik: Lillian Ceben“
Julian von Drink and Draw und die AusserGewöhnlichen Berliner

Julian gibt Tipps ©AusserGewöhnlich Berlin

Kreativ in Berlin: Zum Schluss noch ein kleines Berlin Quiz.

Was sind deine ein bis drei Berliner Grundwerte?

Weltoffenheit, Vielseitigkeit und kreative Schaffenskraft. Diese Werte prägen Berlin und sind Fundament für die vielen Tausend internationalen Künstler, Musiker und Performer, die sich nirgends so willkommen und zuhause fühlen wie in Berlin. Sie schaffen hier eine alternative Kultur, die so einzigartig in der Welt ist.

Die Künstler von Drink and Draw werden von den AusserGewöhnlichen Berlinern gezeichnet

Kreativ in Berlin: Die AusserGewöhnlichen Berliner zeichnen ©AusserGewöhnlich Berlin

Formuliere ein Gesetz, dessen Einhaltung die schöne Berliner Mischung fördert! Z. B. Holzmarkt-Gesetz: Bauten an der Spree benötigen Uferstreifen für Kultur und Freizeit.

Konfliktlösung durch bessere Kommunikation. Statt ohne Warnung die Polizei zu rufen, wenn eine angemeldete Party zu laut ist, oder ein Musikabend in der Kneipe Nebenan die Nachtruhe stört – kurz persönlich melden und auf die Störung aufmerksam machen. Kompromisse sind immer möglich! Und dann können wir alle kreativ in Berlin sein.

Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin bei Drink and Draw

Kreativ in Berlin: Alexander Wolf von AusserGewöhnlich Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

Wie schaffen wir es, dass Berlin wieder offline einkauft?

Apropos: Wie wäre es mit einem Kompromiss? Eine App, die das Sortiment der lokalen Einzelhändler auflistet, so dass, statt bei Amazon nach einem Produkt zu suchen, es dort mit Verweis auf den jeweiligen Laden gefunden werden kann.

Kreativ in Berlin: Zeichenkurs

Jetzt wird es wieder ernst ©AusserGewöhnlich Berlin

Was können wir tun, damit die Berliner keine Angst vor der Zukunft, sondern Lust auf Neues haben?

Jeder von uns hat Ideen, Visionen und die Kraft diese umzusetzen.

„Es muss ein Umdenken stattfinden, den Fatalismus aus unseren Köpfen zu verbannen und Lust auf Veränderung zu haben – wenn nicht auf eigene Faust, dann in Kollektiven und Gruppen.“


Kreativ in Berlin: Ergebnisse des Zeichenkurses bei Drink and Draw

Kreativ in Berlin: Na, was sagt ihr? ©AusserGewöhnlich Berlin

Hier kommt die Stadt in spiel, die solche Vorhaben fördern muss und der Entwicklung dieser Projekte vermeidbare Steine aus Bürokratie und Formalitäten aus dem Weg nimmt.

Allein der Bürokratiewahnsinn, mit dem sich Gründer und Visionäre konfrontiert sehen schreckt teilweise so sehr ab, dass man es lieber sein lässt. Das kann so nicht bleiben, um kreativ in Berlin sein zu können.

Drink and Draw Kreativ in Berlin

Kreativ in Berlin sein, macht Spaß ©AusserGewöhnlich Berlin

Kreativ in Berlin: Wie können wir die Berliner Subkultur erhalten?

Ein aus meiner Sicht großes Problem ist die Spaltung der Interessen von Kulturlokalitäten und Anwohnern, die sich wegen der Lautstärke beschweren und Immobilienbesitzern und Bauunternehmen, die schon die nächste überflüssige Shoppingmall auf einem etablierten Kulturgelände planen. Besonders kleine, oder einkommensarme Projekte sind gefährdet als Haifutter zu enden, da entweder Kontakte oder wirtschaftliche Hebelwirkung fehlen. Genau diese Plätze müssen aktiv unterstützt und geschützt werden, um Subkultur und generell die kulturelle Vielfalt Berlins zu erhalten.

AusserGewöhnlich Berlin - Der Zeichnkurs bei Drink and Draw

Die AusserGewöhnlichen Berliner zeichnen sich gegenseitig ©AusserGewöhnlich Berlin

Denn in der ganzen Stadt gibt es besondere Orte, die Kultur und Kunst um sich ballen – Studios von Künstlerkollektiven, Clubs und Kulturorte wie Holzmarkt, Klunkerkranich, Sisyphos und endlos viele mehr.

Kreativ in Berlin: Du kannst übrigens Kunst-Kurse bei Drink an Draw machen und lernen, wie es geht. Hier geht es zu Drink and Draw.

Drink and Draw am Historischen Hafen Berlins

Kreativ in Berlin auf dem Atelier von Drink and Draw ©AusserGewöhnlich Berlin

Die kleinen AusserGewöhnlichen Berliner

Kreativ in Berlin: Auch die kleinen AusserGewöhnlichen Berliner sind mit dabei ©AusserGewöhnlich Berlin

Und am Ende, zahlt sich die Mühe aus, wenn man kreativ in Berlin ist:

Auf der Helene von Drink and Draw

Kreativ in Berlin: Auf der Helene, dem Künstler-Schiff von Drink and Draw ©AusserGewöhnlich Berlin

Drink and Draw Zeichnung

Kreativ in Berlin: Zeichnung bei Drink and Draw ©AusserGewöhnlich Berlin

Nein, das waren leider nicht die AusserGewöhnlichen Berliner.

Sondern die Künstler von Drink and Draw, wie:

Hanna und Julian von Drink and Draw

Kreativ in Berlin: Hanna und Julian ©AusserGewöhnlich Berlin

Kreativ in Berlin: Helen von Drink and Draw

Helen von Drink and Draw ©AusserGewöhnlich Berlin

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