Salon im Hotel Adlon, direkt neben dem Brandenburger Tor

AusserGewöhnlich Berlin zum Salon im Hotel Adlon, direkt neben dem Brandenburger Tor ©AusserGewöhnlich Berlin

Du hältst eine Rede am Brandenburger Tor. Dein Thema? – Salon im Hotel Adlon

Wenn Du zu tausenden von Menschen am Brandenburger Tor sprechen könntest. Was wäre Dein Thema? Salon im Hotel Adlon.

Wir haben uns zum Salon im Hotel Adlon Kempinski getroffen, direkt in der Nähe vom Brandenburger Tor.

Der AusserGewöhnliche Berliner Carsten Seubert hat uns eingeladen.

Das Hotel Adlon

Lorenz Adlon baute für Kaiser Wilhelm II. ein knapp 20 Millionen Mark teures Luxushotel, da sich dieser eines für seine Residenzstadt wünschte: Das Hotel Adlon, das im Jahr 1907 eröffnet wurde.

In den ersten Jahren wurde das Hotel zur ersten Adresse für den Hochadel:
Der russische Zar, Europas Könige und Kaiser und berühmte Gäste wie Thomas Mann, Henry Ford, Albert Einstein und später Charlie Chaplin residierten hier.

Das Hotel Adlon war also von Beginn an ein Ort, in dem berühmte Persönlichkeiten zu Hause waren. Und ganz in der Nähe, am Brandenburger Tor, wurden große Reden gehalten. Wie die berühmte Rede von  Ronald Reagan 1987 oder Bill Clinton 1994 („Alles ist möglich. Berlin ist frei!“).

AusserGewöhnlich Berlin: Business Club Treffen im Hotel Adlon

Alexander S. Wolf und Carsten Seubert beim Salon im Hotel Adlon ©AusserGewöhnlich Berlin

Deshalb haben wir beim Salon im Hotel Adlon eine besondere Frage gestellt:

Wenn Euch jemand die Möglichkeit gäbe, zu tausenden von Menschen am Brandenburger Tor zu sprechen. Was wäre das Thema worüber ihr reden würdet?

Hier sind die 15 besten Antworten der AusserGewöhnlichen Berliner vom Salon im Hotel Adlon

Das Hotel Adlon ist eines der luxuriösesten Hotels in Deutschland

Zuerst der russische Zar, jetzt die AusserGewöhnlichen Berliner im Hotel Adlon ©AusserGewöhnlich Berlin

Gewalt gegen Frauen:
Statistisch gesehen wird in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet. Darauf müssen wir die Aufmerksamkeit lenken.

Work-Life-Balance:
Liebt euch, gebt mehr Geld aus, lebt mehr und unterstützt euch. Das Leben ist zu kurz, um den Fokus zu verlieren.

Knigge- Revolution:
Die Menschheit muss zurück zu mehr Freundlichkeit und alten Knigge-Werten wie Türen aufhalten.

Hotel Adlon: AusserGewöhnlich Berlin spricht über Themen, die Berlin bewegen im Hotel Adlon

Die Mitglieder sprechen im Hotel Adlon über das Thema des Tages ©AusserGewöhnlich Berlin

Einer gegen Alle:
Eine Rede gegen den Egoismus und für die Gemeinsamkeit. Überall hagelt es Klagen z.B. gegen Windräder. Die privaten Interessen stehen über der Allgemeinheit. Das kann nicht sein.

Fake-News:
Was ist eine Meinung und was ist Wissen, woher kommt eine Information und wie setzt man sich kritisch mit Quellen auseinander.

Dröhnung statt Gespräch:
Ich rede einfach gar nicht und gebe den Menschen stattdessen etwas zurück. Ich starte ein Konzert mit einem Programm, wo die Leute können aus 1000 Titeln auswählen können.

Die AusserGewöhnliche Berlinerin Christina Aue, die Chefin des Berliner Fernsehturm beim Salon im Hotel Adlon

Maresa Puls von GSG, Christina Aue, die Fernsehturmchefin und Lars Gunnar-Ziel ©AusserGewöhnlich Berlin

Aufstehen in der U-Bahn:
Das Thema ist gesellschaftlicher Zusammenhalt. Keiner steht in der U-Bahn mehr für andere auf und jeder kümmert sich um sich selbst. Die Leute müssen ein Stück näher zusammenrücken und sich gegenseitig stützen.

Humanistische Bildung:
Eine Lesung aus dem Buch „Aufklärung jetzt – Enlightenment now“, das eine Antithese zum Kulturpessimismus ist. Wir leben in einer Welt, in der die Interpretation mehr Gewicht hat als die Aussage an sich. Denn eigentlich geht es uns besser als früher.

Flaming Democracy:
Flammende Rede – Eine flammende Rede mit Blick auf die Demokratie. Das ist ein geiles System. Wir sind alle dafür verantwortlich wie es sich weiterentwickelt.

Business Club AusserGewöhnlich Berlint rifft sich zum Salon im Hotel Adlon

Die AusserGewöhnlichen Berliner im Hotel Adlon ©AusserGewöhnlich Berlin

Wie wir die Welt retten können:
Die Menschen müssen vom Klimaschutz begeistert werden. Man kann die Welt retten, ohne auf Lebensqualität zu verzichten. Inspiriert vom Film „2040 – Wir retten die Welt!“, der zeigt wie die Welt 2040 aussehen könnte, wenn wir die besten Lösungen annehmen würden, die uns zur Verbesserung unseres Planeten zur Verfügung stehen.

 Selbstverantwortung:
Eine Rede darüber, dass Menschen Verantwortung für sich selbst übernehmen müssen. Sie sollten sich erst fragen „Was kann ich tun?“, und dann erst fragen „Wer kann etwas für mich tun?“.

Turbokapitalismus:
Die Gesellschaft ist egoistisch und versinkt im Turbokapitalismus. Mein Vorschlag: Ein Apell, dass die Menschen an andere denken sollen. An Menschen, denen es schlechter geht.

Salon, wie in einem anderen Jahrhundert: Im Hotel Adlon

Salon wie in einer anderen Zeit ©AusserGewöhnlich Berlin

Bildung:
Ein Apell an bessere Bildung und den Zustand von Bildungseinrichtungen. Die Bildung, angefangen von der Kita, über die Schule bis hin zur Ausbildung, muss attraktiver gemacht werden. Schulen sind in schlechten Zuständen, dabei es geht es um unsere Zukunft, um die heranwachsende Gesellschaft. Und Berufe wie Handwerker, Pfleger oder Lehrer müssen attraktiver werden.

Eine neue Gesetzgebung:
Gesetze müssen innerhalb von Tagen oder Wochen beschlossen und direkt durchgesetzt werden, dann kommen wir schneller zum Ziel.

Jugend weg vom Mainstream:
Den Gedanken-Fokus der Jugend auf Sachen lenken, die nicht Mainstream sind: Werte vermitteln, aktuelle Themen anschneiden, Klassiker näherbringen.

60 AusserGewöhnliche Berliner kamen zum Salon ins Hotel Adlon

4 Gruppen und mehr als 60 AusserGewöhnliche Berliner beim Salon im Hotel Adlon ©AusserGewöhnlich Berlin

Wir stellen fest, dass diese drei Themen Berlin bewegen:

  1. Unsere Gesellschaft ist egoistisch. Wir müssen uns wieder mehr umeinander kümmern. Umeinander und speziell um Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns.
  2. Durch Demokratie können viele Probleme gelöst werden. Wir sind dafür verantwortlich, dass dieses System funktioniert und sich entwickelt.
  3. Wir formen unsere Gesellschaft: Bildung, Klimawandel, Informationsweitergabe. Es ist unsere Verantwortung, dass unsere Welt gut ist.
Netzwerk Treffen von AusserGewöhnlich Berlin im Hotel Adlon

Das Hotel Adlon heute ©AusserGewöhnlich Berlin

Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands. Wenn wir beginnen, die Welt zu gestalten und uns mehr umeinander zu kümmern, dann können wir ein Vorbild für alle sein.

Das Hotel Adlon ist das weltweit einzige Hotel, das zwei Mal vom Staatsoberhaupt eröffnet wurde. 1907 von Kaiser Wilhelm II. und zur Neueröffnung 1997 von Bundespräsident Roman Herzog.

Also ist das Hotel Adlon beste Ort, um Vorschläge zu sammeln, die Berlin verändern und Themen zu besprechen, die Berlin verändern. Jetzt müssen wir eine bessere Zukunft gestalten.

Das Hotel Adlon: Früher residierten hier Zaren und Könige, heute macht AusserGewöhnlich Berlin einen Salon hier

Das Hotel Adlon wurde 1907 eröffnet Und nochmal 1997 ©AusserGewöhnlich Berlin

Das Thema des Tages beim Salon im HOtel Adlon: Was wäre Dein Thema, wenn Du vor dem Brandenburger Tor sprechen würdest?

Was würdest Du sagen? ©AusserGewöhnlich Berlin

Königliche Schokolade zum Salon im Hotel Adlon ©AusserGewöhnlich Berlin

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