Porsche Scopes im Secret Garden in Berlin, Workshop über das Haus für die Vereinten Nationen

Bei Scopes im Secret Garden wird über das Haus der Vereinten Nationen gesprochen ©AusserGewöhnlich Berlin

Video: Wo der Frieden in Berlin einzieht – Das Haus für die Vereinten Nationen

Was es mit dem Haus für die Vereinten Nationen auf sich hat und erklärt Dr.Ludwig Brügmann, vom Haus für die Vereinten Nationen e.V. im Video.

  • In Berlin soll das weltweit erste Haus für die Vereinten Nationen entstehen.
  • Das Haus für die Vereinten Nationen soll im Im Palais am Festungsgraben angesiedelt werden. In der Nähe der Humboldt Universität, dem Deutschen Historischen Museum und dem Humboldt Forum.
  • Ein Ort, an NGO`s miteinander sprechen, Kongresse zum Thema „friedliche Zukunft der Menschheit“ stattfinden und der Berlin einen Ruf als Stadt des Friedens erarbeitet.

Im Video spricht Dr. Ludwig Brügmann, Mitglied des Beirats des Haus für die Vereinten Nationen e.V. über die Vision und das Konzept des Hauses für die Vereinten Nationen:

Berlin ist die Hauptstadt Europas, deren bewegende Geschichte jeder kennt.

Von Berlin gingen zwei fürchterliche Weltkriege aus, hier wurden zwei Diktaturen geboren und die Berliner Mauer trennte Jahrzehnte lang die Stadt.

Dafür soll Berlin aber nicht bekannt sein. Denn Berlin ist auch ein Ort des Friedens.

In Berlin entstehen täglich neue Initiativen für die Gesellschaft, von hier aus setzt sich die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen für Menschenrechte ein und hier soll das erste Haus für die Vereinten Nationen entwickelt werden.

Jetzt wird Berlin ein Haus für den Weltfrieden bekommen, das Haus für die Vereinten Nationen.

Ein Ort, an dem verschiedene Instanzen zusammenkommen, NGO`s miteinander sprechen und Kongresse zum Thema „friedliche Zukunft der Menschheit“ stattfinden. Das Haus soll im Palais am Festungsgraben eröffnet werden.

Bei Scopes, driven by Porsche: r. Ludwig Brügmann vom Beirat des Hauses für die Vereinten Nationen, Carolin Albrecht von Global Citizen, Dr. Gunter Pleuger von der DGVN und Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin

Dr. Ludwig Brügmann vom Beirat des Hauses für die Vereinten Nationen, Carolin Albrecht von Global Citizen, Dr. Gunter Pleuger von der DGVN und Alexander S. Wolf von ©AusserGewöhnlich Berlin

Hier ist der Inhalt des Videos über das Haus für die Vereinten Nationen als Text: 

Dr. Ludwig Brügmann:

Vor einigen Jahren haben sich in Berlin ein paar Leute zusammen gesetzt und gesagt: „wir wollen hier ein Haus für die Vereinten Nationen gründen“.

Denn von Berlin sind zwei unglaubliche Weltkriege ausgegangen, der erste und der zweite Weltkrieg. Touristen besuchen Berlin gerne und sehen sich auch „Dark Tourism“ an, also alles, was schrecklich ist, DDR, Weltkrieg, Führerbunker. Wir wollen einfach ein anderes Bild von Berlin zeigen, dass Berlin vielleicht mal als eine Stadt des Friedens wahrgenommen wird. Das ist unser Ziel. Dazu braucht man ein Gebäude, einen Raum, und da fiel einigen auf, dass es in Mitte ein wunderschönes Palais gibt. Das Palais am Festungsgraben.

Und da haben sich einige Mitstreiter gedacht, das ist doch ein passendes Haus, das ist repräsentativ. Es liegt neben der Humboldt Universität, es liegt neben dem Deutschen Historischen Museum, das Außenministerium ist nicht weit, große Palais wie z.B. Bertelsmann Zentrale und auch andere Palais sind da in der Nähe. Und jetzt kommt der Clou: das Schloss. Das Schloss wird in einem Jahr fertig. Es liegt übrigens im Zeit- und im Finanzrahmen. Und das haben wir, glaube ich, überwiegend Herrn Rettig zu verdanken. Herr Rettig ist der geniale Organisator, der den Umzug von Bonn nach Berlin gemacht hat vor über 20 Jahren. Und er ist Organisator des gesamten Baus des Schlosses. Und dieses Schloss wird ja nicht Schloss heißen, es heißt Humboldtforum.

Warum? Weil die Brüder Humboldt eine große Rolle gespielt haben, da brauchen wir jetzt nicht drüber zu sprechen. Aber die Humboldt Brüder, die hatten schon etwas enorm Internationales in ihren Köpfen. Und dieses Humboldtforum ist von außen historisch, aber innen wird es knallmodern. Es wird ein Begegnungsforum werden und zwar für Bürger mit allen möglichen Menschen, die man sich so vorstellen kann. Und da sagt jetzt Herr Rettig, er könne sich gut vorstellen, dass Berlin mal eine Stadt des Friedens wird. So, wie es einen Kongress jedes Jahr in Davos gibt. Das Weltwirtschaftsforum. Wenn man also Davos hört, denkt man nicht nur an Skifahren und teure Reisen, sondern auch an Weltwirtschaftsforum. Und wenn man an München denkt, denkt man an Oktoberfest, an den FC Bayern sowieso, aber da denkt man auch an die Sicherheitskonferenz.

Und sowas stellen er und wir uns vor für Berlin.

Von Berlin soll ein Zeichen des Friedens in die Welt hinaus getragen werden, weil Berlin so eine schreckliche Vergangenheit hat.

Man könnte eine Weltfriedenskonferenz hier machen, so wie die Weltwirtschaftskonferenz in Davos.

Das ist das Ziel. Es liegt so ideal. Daneben ist noch die Barenboim Akademie. Was will denn Herr Barenboim mit seiner Akademie?

Er will Völkerfreundschaft zwischen verfeindeten Gruppen. Dahinter, nicht sehr weit, ist das „House of One“, das wird nächstes Jahr begonnen zu bauen, wer sich ein bisschen mit Religion beschäftigt, die Verfeindung zwischen Religionen ist ja bekannt und legendär, dort entsteht das erste Haus in der Welt, wo die drei monotheistischen Religionen, einen Ort haben werden, mit einem zentralen Raum und drei Flügeln.

Also alles im alten historischen Bereich von Berlin, wenn die U-Bahn und das Schloss bald fertig sind, wird das eine Perle werden, die ihresgleichen sucht, städtebaulich. Historisierend, manches neu, aber es ist wirklich eine Location, die so in Deutschland und in Europa so nicht sichtbar ist.

In das Palais kommen dann Büros rein, für NGO’s, die sich untereinander befruchten können und für die Zivilgesellschaft. Wenn ich jetzt eine Frage habe an die UNESCO, dann schreibe ich heute nach New York oder Genf, oder wo die Unterorganisationen auch sitzen, und kriege so schnell keine Antwort. Aber wenn ich hier vor Ort jemanden habe, ich glaube, das klappt dann besser. Und die verschiedenen Unterorganisationen, die wissen auch manchmal nicht genau, was die anderen machen, die haben dann vielleicht auch eine Möglichkeit des Austauschs.
Und wir haben dort Säle, große, mittlere und kleine Säle, wo man Konferenzen machen kann, in Zusammenarbeit mit dem Humboldtforum, mit der Humboldt Universität, mit dem Deutschen Historischen Museum.

Das ist die Idee, einen Raum zu schaffen, von der Bürgerschaft, von Zivilisten und nicht von Politikern und Beamten. Von der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft!

Dr. Gunter Pleuger von der DGVN und Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin bei Scopes über das Haus der Vereinten Nationen

Dr. Gunter Pleuger von der DGVN und Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

Die Vergangenheit Berlins lässt nicht ändern, die Zukunft allerdings schon. Also lasst uns Berliner Geschichte schreiben. Der erste Schritt ist das Haus für die Vereinten Nationen im Palais am Festungsgraben unter den Linden.

Hier geht es zur Seite vom Haus für die Vereinten Nationen, das im Palais am Festungsgraben eröffnet werden soll.

Bei Scopes - driven bei Porsche - spricht Dr. Ludwig Brügmann über das Haus für die Vereinten Nationen

Dr. Ludwig Brügmann, Mitglied des Beirats des Haus für die Vereinten Nationen e.V. ©AusserGewöhnlich Berlin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.