Gärten der Begegnung – Wie wir Kinder integrieren

Foto Birke Preußler
Das Foto zeigt Beate Teichert Ernst, Gründerin von WirBerlin

WirBERLIN wurde von der AusserGewöhnlichen Berlinerin Beate Teichert Ernst gegründet und hat schon mit dem jährlichen Aktionstag für Furore gesorgt: Jeden September verschönern Berliner ihre Plätze und Straßen selbst.
Nun gibt es ein neues Projekt: Mit den „Gärten der Begegnung“ werden Flüchtlings-Kinder auf eine ganz neue Art in die Berliner Gesellschaft integriert.

1. Drei Sätze über das Projekt

Die Gärten der Begegnung sind ein integratives Schulgartenprojekt, das über gemeinsame Gartenarbeit Kinder aus Willkommensklassen mit Kindern aus Regelklassen einer Schule zusammenbringt. Beim Bewirtschaften der Beete wird spielerisch Alltagsvokabular geübt, Teamwork erprobt, die Kommunikation und das gegenseitige Kennen-Lernen erleichtert. Die „Gärten der Begegnung“ unterstützen so die Integration der Kinder geflüchteter Familien in die Schulgemeinschaft und fördern dabei zusätzlich den Sinn der Kinder für Natur und Umwelt.

2. Was bringt es Kindern in digitalen Zeiten, in der Erde zu wühlen? Gibt es nicht bessere Methoden, junge Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren, als Ackerbau und Gärtnerei?

Jeder positive Ansatz zur Integration ist gut. Kinder haben Spaß am gemeinsamen Wühlen in der Erde und das geht nicht digital. Wir nutzen diesen Spieltrieb und ergänzen ihn um die Freude daran, etwas wachsen zu sehen. Denn in jeder Region dieser Erde ist das Erleben von Natur eine faszinierende Angelegenheit.
Um Erfolge zu haben, braucht es viele Hände und gemeinsame Verantwortung – man muss kooperieren und sich ohne große Worte aufeinander verlassen können, damit aus der Saat ein toller Kürbis, Tomaten oder Erdbeeren wachsen.

Gärten der Begenung
Foto wirBerlin

 

3. Woher kommen die teilnehmenden Kinder?

Die teilnehmenden Kinder aus den Willkommens-Klassen kommen in erster Linie aus Syrien, Bosnien, Afghanistan und dem Irak, die Regelklassenkinder aus ganz Berlin.

 

Foto Birke Preußler
Foto wirBerlin

 

4. Ein Beispiel aus der Praxis?

Eine Erzieherin aus einer teilnehmenden Schule in Moabit schickte uns folgenden Bericht:
…. (zum Erde schaufeln wurden) auch gern ein paar kräftige Jungs aus den sechsten Klassen rekrutiert, die so viel Spaß dabei hatten, dass sie bleiben wollten. Es war unter den Kindern sehr schön zu sehen, dass sie stolz auf ihre Arbeit sind. Einer der Jungs gestaltete kreativ und eigenständig einen hängenden Pflanzentopf, auf den er so stolz war, dass er mich bat, ein Foto mit seinem Handy zu machen, das er seiner Mutter zeigen könne. Die Arbeit im Schulgarten fördert somit auch die Selbstwirksamkeit der Kinder. Ein Mädchen aus Somalia war voll und ganz in ihrem Element und integrierte sich ausgesprochen gut in die Gruppe und wurde von allen Kindern für ihre Kraft und Ausdauer bewundert. Ganz automatisch lobten sich die Kinder gegenseitig, was die Gruppe sehr umgänglich und harmonisch werden ließ. Für Kinder, die sonst sehr quirlig und aufmerksamkeitssuchend agieren, bot die Arbeit im Garten die richtige Auslastung. Es gab generell mit keinem Schüler Konflikte in der Woche und viele Kinder überraschten die Lehrkräfte mit ihrer Eigeninitiative, Kreativität und Verhalten…. Auch Eltern und Geschwister waren verblüfft, was ihre Kinder so alles können und wirkten teilweise recht überrascht.
… Die ersten Erdbeeren sind schon zu erkennen und die Kinder warten schon auf die ersten Beeren aus dem Naschgarten. Zukünftig werden wir also auch bei Kochprojekten mit Kindern Zutaten aus unserem eigenen Garten verwerten können….

 

Foto WIRBerlin
Foto wirBerlin

 

5. Wie kann man sich beteiligen?

Für die immer größer werdende Anzahl von interessierten Schulen suchen wir Unternehmen oder Privatpersonen, die das Projekt mit einer Spende, Manpower oder auch Sachspenden unterstützen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
mit freundlichem Gruß

Birke Preußler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Projektmanagement

wirBERLIN e.V.
Bernadottestraße 6
14193 Berlin

Tel.: 030/897 29 29 2
Fax: 030/897 31 47 3

Foto Birke Preußler
Das Foto zeigt Beate Teichert Ernst, Gründerin von WirBerlin

WirBERLIN wurde von der AusserGewöhnlichen Berlinerin Beate Teichert Ernst gegründet und hat schon mit dem jährlichen Aktionstag für Furore gesorgt: Jeden September verschönern Berliner ihre Plätze und Straßen selbst.
Nun gibt es ein neues Projekt: Mit den „Gärten der Begegnung“ werden Flüchtlings-Kinder auf eine ganz neue Art in die Berliner Gesellschaft integriert.

1. Drei Sätze über das Projekt

Die Gärten der Begegnung sind ein integratives Schulgartenprojekt, das über gemeinsame Gartenarbeit Kinder aus Willkommensklassen mit Kindern aus Regelklassen einer Schule zusammenbringt. Beim Bewirtschaften der Beete wird spielerisch Alltagsvokabular geübt, Teamwork erprobt, die Kommunikation und das gegenseitige Kennen-Lernen erleichtert. Die „Gärten der Begegnung“ unterstützen so die Integration der Kinder geflüchteter Familien in die Schulgemeinschaft und fördern dabei zusätzlich den Sinn der Kinder für Natur und Umwelt.

2. Was bringt es Kindern in digitalen Zeiten, in der Erde zu wühlen? Gibt es nicht bessere Methoden, junge Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren, als Ackerbau und Gärtnerei?

Jeder positive Ansatz zur Integration ist gut. Kinder haben Spaß am gemeinsamen Wühlen in der Erde und das geht nicht digital. Wir nutzen diesen Spieltrieb und ergänzen ihn um die Freude daran, etwas wachsen zu sehen. Denn in jeder Region dieser Erde ist das Erleben von Natur eine faszinierende Angelegenheit.
Um Erfolge zu haben, braucht es viele Hände und gemeinsame Verantwortung – man muss kooperieren und sich ohne große Worte aufeinander verlassen können, damit aus der Saat ein toller Kürbis, Tomaten oder Erdbeeren wachsen.

Gärten der Begenung
Foto wirBerlin

 

3. Woher kommen die teilnehmenden Kinder?

Die teilnehmenden Kinder aus den Willkommens-Klassen kommen in erster Linie aus Syrien, Bosnien, Afghanistan und dem Irak, die Regelklassenkinder aus ganz Berlin.

 

Foto Birke Preußler
Foto wirBerlin

 

4. Ein Beispiel aus der Praxis?

Eine Erzieherin aus einer teilnehmenden Schule in Moabit schickte uns folgenden Bericht:
…. (zum Erde schaufeln wurden) auch gern ein paar kräftige Jungs aus den sechsten Klassen rekrutiert, die so viel Spaß dabei hatten, dass sie bleiben wollten. Es war unter den Kindern sehr schön zu sehen, dass sie stolz auf ihre Arbeit sind. Einer der Jungs gestaltete kreativ und eigenständig einen hängenden Pflanzentopf, auf den er so stolz war, dass er mich bat, ein Foto mit seinem Handy zu machen, das er seiner Mutter zeigen könne. Die Arbeit im Schulgarten fördert somit auch die Selbstwirksamkeit der Kinder. Ein Mädchen aus Somalia war voll und ganz in ihrem Element und integrierte sich ausgesprochen gut in die Gruppe und wurde von allen Kindern für ihre Kraft und Ausdauer bewundert. Ganz automatisch lobten sich die Kinder gegenseitig, was die Gruppe sehr umgänglich und harmonisch werden ließ. Für Kinder, die sonst sehr quirlig und aufmerksamkeitssuchend agieren, bot die Arbeit im Garten die richtige Auslastung. Es gab generell mit keinem Schüler Konflikte in der Woche und viele Kinder überraschten die Lehrkräfte mit ihrer Eigeninitiative, Kreativität und Verhalten…. Auch Eltern und Geschwister waren verblüfft, was ihre Kinder so alles können und wirkten teilweise recht überrascht.
… Die ersten Erdbeeren sind schon zu erkennen und die Kinder warten schon auf die ersten Beeren aus dem Naschgarten. Zukünftig werden wir also auch bei Kochprojekten mit Kindern Zutaten aus unserem eigenen Garten verwerten können….

 

Foto WIRBerlin
Foto wirBerlin

 

5. Wie kann man sich beteiligen?

Für die immer größer werdende Anzahl von interessierten Schulen suchen wir Unternehmen oder Privatpersonen, die das Projekt mit einer Spende, Manpower oder auch Sachspenden unterstützen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
mit freundlichem Gruß

Birke Preußler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Projektmanagement

wirBERLIN e.V.
Bernadottestraße 6
14193 Berlin

Tel.: 030/897 29 29 2
Fax: 030/897 31 47 3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.