Friedrichstadt Palast

Salon im Friedrichstadt Palast

Große Unterhaltung und große Verantwortung: Friedrichstadt-Palast Berlin

Kooperationen. Inspirationen. Berliner Werte. Ein Dorf in unserer Weltstadt, in dem man den Menschen vertrauen kann. Seit 2009 treffen wir uns einmal in der Woche zum Salon. Dass man nebenbei tolle Menschen trifft ist das Eine. Das andere ist, dass uns Berlin und die Menschen dieser Stadt am Herzen liegen. Deswegen stellen wir zu jedem Salon eine Frage. Dieses Mal im Friedrichstadt-Palast Berlin.

Heute erleben wir im Friedrichstadt-Palast Berlin glitzernde Abende, aber die dunkle Seite in seiner Geschichte ist nicht vergessen.

Mehr dazu im Interview mit Dr. Bernd Schmidt, Geschäftsführer des Friedrichstadt-Palast.

Daher lag die Salonfrage im Friedrichstadt-Palast, nach der Bundestagswahl 2017, auf der Hand:

Einfach, kostengünstig und durchschlagend: Was ist deine Aktion gegen rechts und für mehr Miteinander?

Unsere Salongäste haben geantwortet. Einige interessante Ansätze haben wir für Euch zusammengefasst:

Gründerin und Unternehmerin im Bereich Zukunft Medien:

  • Ich möchte die Idee von Sven Oswald aufgreifen: Lasst uns einen Flashmob vor dem Brandenburger Tor oder auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude organisieren und gemeinsam hinknien. Lasst uns alle Kontakte mobilisieren. Wir rufen alle Sportler und Vereine an und gehen allesamt öffentlichkeitswirksam auf die Knie!

Geschäftsführer eines Berliner Theaters:

  • Ich schlage vor, dem Bundestag einen Besuch abzustatten. Sobald sich der neue Bundestag konstituiert hat, besuchen wir eine offene Bundestagssitzung. Sobald es zu diskriminierenden oder rechten Äußerungen kommt, zeigen wir unseren stillen Protest. In welcher Form, muss man sich noch überlegen. Eine Blindenbrille aufsetzen oder so.

Gründer einer Kreuzberger Kommunikations-Agentur:

  • Ich bin Werber, ich schreibe den beiden Volksparteien ein neues „populistisches“ Wahlprogramm.  Aber es muss verständlich und auch streitbar sein. Einfach mal pro Grundeinkommen sein! Auch wenn es viele abschreckt, ist es wenigstens mal ein Profil.

Politikerin:

  • Warum gibt eigentlich keiner die einfachste Antwort? Die Aktion gegen rechts ist, in eine Partei einzutreten und Bezirksverordnetenversammlungen zu besuchen. Jeder kann politisch aktiv sein, dazu gehört dann bitte auch, eine AfD Veranstaltung zu besuchen und argumentativ dagegenzuhalten. Wir müssen alle immer mehr Vorbild sein.

Geschäftsführer im Verlagswesen:

  • Jeder, der sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist, muss seine Grundwerte sichtbar kommunizieren. Man könnte zum Beispiel eine Art Biosiegel für Veranstaltungen einführen, die ein weltoffenes Wertesystem vertreten.

Sales Mangerin:

  • Die Parteien müssen jünger werden, auch wenn es nicht dem demografischen Bild Deutschlands entspricht. Die Parteien müssen jünger werden, um wieder beweglicher zu werden.

Aussergewöhnliche Berlin Salons: 

Aussergewöhnlich Berlin kennt, neben dem Friedrichstadt-Palast, viele besondere Ecken in Berlin. Welche Orte das Netzwerk im Jahr 2017 besucht hat, sehen Sie HIER.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.