eat! berlin 2020: Crime and Elisabeth Herrmann, Arne Anker und Marion KrachtDine mit

eat! berlin 2020: Die Nacht der langen Messer ©Christian Kielmann

11 Tage, 72 Veranstaltungen und über 100 Köche – eat! Berlin 2020

Eat! Berlin 2020 verwandelt Berlin in die Stadt des Genusses. AusserGewöhnlich Berlin im Interview mit Festivalleiter Bernhard Moser.

11 Festivaltage, 72 Veranstaltungen, 9 Berliner Bezirke und über 100 Köche und Köchinnen.

Eat! Berlin 2020 ist das Genussfestival Berlins. In 9 Berliner Bezirken finden über 70 Veranstaltungen statt, die sich rund um das Thema Essen drehen.  Von der Weinverkostung über das Festmahl im Roten Rathaus bis zum Theaterdinner im Schlossparktheater. Mit dabei sind mehrfach ausgezeichnete Köche aus Berlin, Deutschland und der Welt.

Das Duell der Meister bei eat! berlin 2020

eat! berlin 2020: Duell der Meister ©eat! berlin

eat! berlin 2020: Diese bekannten Größen sind dabei

Die ersten Events waren innerhalb von 60 Sekunden nach Verkaufsstart ausverkauft.
Die Ticketpreise bewegen sich zwischen moderaten 50 EUR und knackigen 420 EUR. Größtenteils werden um die 150 EUR pro Person und Abend aufgerufen.

Schließlich kochen nicht nur die besten Köchinnen und Köche Berlins, mittlerweile rekrutiert Festivalleiter Bernhard Moser Köche deutschlandweit und international. So gibt es mit Heinz Beck aus Rom, Christian Bau aus dem Saarland und Dani Garcia aus Spanien in diesem Jahr sogar drei Köche, die vom Guide Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet sind.

Auch die Liste anderen Köchinnen und Köche kann sich sehen lassen: aus Berlin mit dabei sind Tim Raue, Marco Müller, Sonja Frühsammer, Gal Ben Moshe, Malakeh Jazmati, Ralf Zacherl, Max Strohe und eigentlich alle, die Rang und Namen haben. Zudem reisen nationale und internationale Größen an wie Vitus Winkler, Reto Lampart, Alexander Herrmann, Nicolas Gautier und Jeong Kwan, um nur einige zu nennen.

Hier geht es zum Programm. Achtung: Viele Tickets sind schon weg.

eat! berlin 2020 Veranstaltung Kreuzberg kocht

eat! berlin 2020: Kreuzberg kocht ©Christian Kielmann

eat! berlin 2020: AußerGewöhnlich Berlin traf Festivalleiter Bernhard Moser zum persönlichen Gespräch und bat ihn, etwas zum Geheimnis seines Erfolges zu sagen:

AB: Bereits 5 Minuten nach Verkaufsstart waren schon einige Karten für eat! Berlin 2020 ausverkauft. In den letzten beiden Jahren sind sogar regelmäßig die Server unter dem enormen Ansturm zusammengebrochen. Wie erklären Sie sich diesen Run auf die Karten?

BM: Das ist, weil viele welche haben wollen. Nein, im Ernst: Wir haben große und sehr kleine Events. Bei den kleineren ist es halt auch logisch, dass die Tickets schnell weg sind, vor allem, wenn sie sehr exklusiv sind. Wir haben da in diesem Jahr aber auch einiges umgestellt, haben ein paar größere Veranstaltungen hinzugefügt, sodass wir heute in der Situation sind, dass wir an jedem der elf Festivaltage noch freie Kapazitäten haben. Nicht mehr viele, aber doch.

AB: In diesem Jahr vermissen wir die „Berliner Käsetage“, was ist passiert? Waren die nicht erfolgreich?

BM: Doch sehr und das war das Problem. Wir mussten die Markthalle immer wieder wegen Überfüllung schließen, in den Reihen drängelten sich die Menschen und das war halt nicht das wofür wir stehen. Wir wollen diese Art von Massenveranstaltungen nicht haben. Vielleicht gibt es mal eine Neuauflage aber dann anders. Kleiner und exklusiver. Wir lieben das Thema, ich gebe in der „Weinschule-Berlin“ auch Käseseminare und bin ein großer Fan.

AB: So, jetzt aber, um es kulinarisch auszudrücken, „Butter bei die Fische“. Was ist das Geheimnis Ihres Festivals?

BM: Wir arbeiten mit den Besten zusammen. Mit den besten Köchen, den besten Caterern, den besten Hotels, der besten Werbeagentur (Mattheis Berlin, die Geschäftsführer Claudia und Siegbert Mattheis sind Mitbegründer der eat! Berlin und Mitglied bei Außergewöhnlich Berlin; Anm. der Redaktion) und den besten Winzern. Wir meiden das Mittelmaß, ich habe großartige MitarbeiterInnen, die echt wissen was sie tun. Wir benutzen großartige Produkte und wir sind nicht langweilig. Wiederholungen von Events sind bei uns nicht vorgesehen. Unsere Abende sind „once in a lifetime-Events“, wenn man also kein Ticket kauft oder bekommt, dann kann man diesen Abend in dieser Form und in dieser Konstellation halt auch nie wieder erleben. Und wir halten, was wir versprechen. Den Köchen, den Veranstaltern und den Gästen gegenüber. Das war’s aber auch schon.

AB: Was war Ihre außergewöhnlichste Geschichte, die Sie im Zusammenhang mit dem Festival erlebt haben?

BM: Das klingt vielleicht komisch, aber es war, als ich in einem Berliner Großmarkt einkaufen war, grad im Auto saß und mein Handy klingelte. Eckart Witzigmann war dran. Jahrhundertkoch und der Großmeister des deutschen Küchenwunders. Als ich auflegte klingelte es erneut und Iris Berben war am anderen Ende und ich dachte nur „Was geht denn da ab?“.

AB: Herr Moser, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Wir freuen uns schon auf eat! Berlin.

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