AusserGewöhnlich Berlin spricht über das Berliner Lebensgefühl 2018

AusserGewöhnlich Berlin zum Salon bei Nineties Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

Das Lebensgefühl Berlins: 2018

Lies jetzt über das Lebensgefühl in Berlin 2018. Die AusserGewöhnlichen Berliner beim Salon bei Nineties Berlin.

Die 90er Jahre standen in Berlin für Techno, Loveparade, Party, David Hasselhoff, Schwarze Klamotten, Freiheit, eine Alles-ist-möglich-Atmosphäre und keine Grenzen.

Zum Jahresende stellt sich die Frage, was Berlin heute bedeutet und was Berlin 2018 bewegt hat.

Deshalb haben wir beim Salon bei Nineties Berlin die Frage gestellt:

Was verbindest Du mit Berlin 2018?

Die AusserGewöhnlichen Berliner in der Ausstellung zum Wende Jahrzehnt in der alten Münze

AusserGewöhnlich Berlin bei Nineties Berlin in der Alten Münze ©AusserGewöhnlich Berlin

Hier kommen 13 Anworten der AusserGewöhnlichen Berliner über Berlin 2018:

Hot Berlin:

Zwei Wörter zu 2018: Geiler Sommer.

Startup-Atmo:

Das Jahr 2018 verbinde ich mit einer Startup Atmosphäre in Berlin. An jeder Ecke wurde gegründet und für jeden gibt es 100 Möglichkeiten, sich zu verwirklichen.

Wohnungskampf in Berlin:

Ich habe in diesem Jahr die Frau meines Lebens kennengelernt. Wir sind zusammengezogen und da habe ich festgestellt, dass es selbst im tiefsten Neukölln schwer ist, eine Wohnung zu finden, die bezahlbar ist. Also sage ich: gesteigerte Mietpreise. Die Miet- und Immobilienpreise haben sich extrem verschoben. Wir müssen aufpassen, dass sie nicht Münchner Niveau erreichen.

Big Brother:

Meine Erinnerungen an 2018: BigBrother-Kapitalismus, Populismus und allgemeine Verblödung. Ich bin etwas besorgt um die Zukunft. 2018 war ein Jahr der Polarisierung.

E-Berlin und Zwischennutzung:

Ich verbinde 2018 mit dem Thema E-Sports und den Transiträumen. Das ist die Zwischennutzunsagentur, die wir gegründet haben. Die Leerflächen in Berlin werden bei uns gelistet und dann können zum Beispiel Berliner Künstler diese als kreativen Raum nutzen.

Sit in: AusserGewöhnliche Berlin in der Ausstellung Nineties Berlin

Netzwerktreffen in Berlin 2018 ©AusserGewöhnlich Berlin

Klimaentwicklung:

Für mich waren zwei Sachen prägnant: Die Klimaentwicklung hat uns erreicht. Und trotzdem laufen wir gegen eine Wand. Alles wird immer billiger und es gibt kein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Und dann war die Streetart in Berlin ganz groß.

Berlin-Transformer:

2018 bedeutet für mich Transformation und Co-Creation. Die Arbeitsformen der Berliner verändern sich. Das wurde in diesem Jahr immer deutlicher.

Freiheit und Sex:

In diesem Jahr ist die sexuelle Freiheit zurückgekommen, habe ich das Gefühl.

Aufbruchsstimmung:

Berlin ist 2018 immer noch im Aufbruch. Es ist wieder ein bisschen so wie in den 90ern, nur mit mehr Menschen.

Sharing is caring:

Was in diesem Jahr besonders groß war, ist Sharing in allen Formen: Autos, Büros, Liebhaber, Erfahrungen, etc…

Who I am: 

Berlin war für mich in diesem Jahr eine Weltstadt, die ihre Identität sucht. Das Thema war eher Auseinanderdriften statt Wiedervereinigung. Die Gesellschaft driftet auseinander.

Doppelt Berlin:

Berlin hatte 2018 zwei Seiten, die stark herauskamen: Eine verstärkte Individualität (Jeder kann alles machen) und auch eine gesteigerte Anonymität.

Entschleunigung: 

Berlin ist schnell geworden. Wir sollten bewusste Entscheidungen treffen, um zu Entschleunigen. Zum Beispiel im Einzelhandel kaufen statt bei Amazon, den Diesel abgeben oder weniger konsumieren bzw. bewusster und durchdachter.

Die 90er waren Techno und Loveparade: Bei Nineties Berlin sprechen die AusserGewöhnlichen Berliner über Berlin 2018

Die AusserGewöhnlichen Berliner sprechen über Berlin 2018 ©AusserGewöhnlich Berlin

Zwei Sachen werden bei Nineties Berlin besonders deutlich:

  1. Berlin ist drauf und dran, auseinanderzudriften. Der schnelle Wandel führt zu Meinungsverschiedenheiten und Unzufriedenheit. Die Berliner machen sich Sorgen.
  2. Berlin entwickelt sich weiter. Unsere Stadt wird schneller, digitaler und kleinteiliger. Es gibt immer mehr berufliche Möglichkeiten und neue Konzepte.
Nineties Berlin: Am Molkenmarkt 2 in Berlin

Alexander S. Wolf moderiert bei Nineties Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

Wie geht es jetzt weiter?

Berlin bedeutet Fortschritt, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Jeder Berliner muss etwas dafür tun, dass Berlin trotz Individualität noch persönlich bleibt. Wir müssen einander helfen und aufeinander achten. Dann können wir dem Auseinanderdriften entgegenwirken.

Jetzt müssen wir nur aufpassen, dass Berlin immer noch Berlin bleibt. Unser Ziel für das neue Jahr:

Die Berliner Werte nach außen tragen, gute Menschen unterstützen und Berlin entwickeln.

Stefan Siebner Alexander S. Wolf

Herzlich Willkommen bei AusserGewöhnlich Berlin, Stefan Siebner von Berlinovo ©AusserGewöhnlich Berlin

Simon Kretschmer von Correctiv und Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin über Berlin 2018

Simon Kretschmer von Correctiv und Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin Nineties Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

Nochmal Feiern in den 90ern in Berlin?

Im Techno Tunnel bei Nineties Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

AusserGewöhnlich Berlin und die Berliner Mauer bei Nineties Berlin

Und was denkst Du über die Berliner Mauer? ©AusserGewöhnlich Berlin

Berlin 2018 ist das Thema der AusserGewöhnlichen Berliner bei Nineties Berlin

Die AusserGewöhnlichen Berliner Sybille Senff von Berlin Geflüster und Carsten Schöneich von Dämmisol bei Nineties Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

Die AusserGewöhnlichen Berliner bei Nineties Berlin: Zurück in die DJ Zeiten

Berlin in den 90ern: Techno, Loveparade, Hasselhoff ©AusserGewöhnlich Berlin

Die AusserGewöhnlichen Berliner machen ein NetzwerkTreffen bei Nineties Berlin

Back to the 90s ©AusserGewöhnlich Berlin

Die Fotografin der AusserGewöhnlichen Berliner bei Nineties Berlin.

Die Fotografin. ©AusserGewöhnlich Berlin

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