Die AusserGewöhnlichen Berliner und ihre Vorschläge, um die Berliner Wirtschaft zu retten: Corona-Krise eindämmen

Die AusserGewöhnlichen Berliner über die Corona-Krise ©AusserGewöhnlich Berlin

Corona-Krise eindämmen: 11 Vorschläge, um die Berliner Wirtschaft zu retten

Die AusserGewöhnlichen Berliner haben nach Lösungen gesucht, um die Folgen der Corona-Krise einzudämmen.

Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts ist der neuartige Corona-Virus tödlicher als die Grippe. Die Wahrscheinlichkeit, an diesem Virus zu sterben liegt bei 1 bis 2 Prozent und ist damit 10 Mal so hoch wie bei einer Grippe.

Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, sieht Eindämmungsstrategien als eine der wichtigsten Maßnahmen, um den Ausbruch zu verlangsamen. (Süddeutsche Zeitung)

Corona-Krise eindämmen: Macht die Schotten dicht. Really?

Europas größte Friseur-Fachmesse in Bologna wurde abgesagt. Genauso wie der Karneval in Venedig. Einige Städte in Italien sind völlig abgeschottet.

Selbst die Berliner Wirtschaft leidet mittlerweile unter dem Corona-Virus. Und das schon, bevor überhaupt ein einziger Fall in Berlin aufgetreten ist.

Das haben wir in einer Befragung von 180 Berliner Führungskräften aus verschiedenen Branchen Berlins herausgefunden. Über 32 % der Befragten sind mittel bis stark von der Corona-Krise beeinflusst. Die Probleme reichen von Lieferschwierigkeiten über Kommunikationserschwernisse bis hin zu Buchungskomplikationen. (Genauere Informationen könnt ihr im Artikel lesen.)

Bei unserem Salon bei sinnaptic haben die AusserGewöhnlichen Berliner nach Lösungen gesucht, um die Folgen der Corona-Krise die Berliner Wirtschaft einzudämmen.

Wir haben die AusserGewöhnlichen Berliner gefragt:

„Falls die Corona-Krise Berlins Wirtschaft hart treffen sollte: Mit welchen Maßnahmen kann der Senat uns durch die Krise bringen?“

Corona-Krise eindämmen – Hier sind die 11 besten Vorschläge der AusserGewöhnlichen Berliner:

Keine Panik: Die Berliner dürfen sich von der Angst nicht lähmen lassen. Panik war noch nie eine gute Lösung. Und echte Berliner bekommen keine Panik.

Branchen-Koordinierungs-Initiative: In vielen Berliner Branchen werden Dinge doppelt gemacht. Von separater Entwicklung ähnlicher Software bis zu unabgestimmtem Einkauf von Technik und Dienstleistungen: Jeder macht seins in Berlin. Durch bessere Koordinierung innerhalb einzelner Branchen können Ressourcen eingespart und Effizienz gesteigert werden.

Regionalisierungs-Kampagne Berliner Wirtschaft: Öffentliche Förderung von regionaler Produktion und Kauf von regionalen Waren und Services.

Bau- und Sanierungs-Offensive: Groß angelegtes Bau-Förder-Programm. Aussetzen hinderlicher Bauvorschriften, radikale Beschleunigung von Genehmigungsverfahren durch Ausnahme-Regelungen, Auflegen eines großen Bau-Fonds, Steuer-Erleichterungen für Berliner Bau-Industrie und -Handwerk.

Innovations-Programm „New Work“: Wenn Menschen den öffentlichen Raum meiden müssen, sollte die Arbeit schnell in den privaten Bereich verlegt werden. Öffentlich geförderter und koordinierter Umbau der Berliner Wirtschaft zu mehr dezentralen, netzwerkartigen Strukturen.

Corona-Aufklärung: In Deutschland sterben jährlich bis zu 20.000 Menschen an der „normalen“ Grippe. Die Politik sollte mehr und bessere Aufklärungsarbeit leisten, damit die Menschen diese Krise nicht überbewerten.

Vorsorge für Risikopatienten: Der Senat sollte Riskiopatienten (ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen) gezielte Vorsorge anbieten.

Invest in research: Unsere Regierung sollte jetzt massiv und schnell in medizinische Ausstattung, Infrastruktur und Forschung investieren.

Gesundheitsunternehmen kommunalisieren: Gesundheitsunternehmen sollten nicht mehr einzelnen Unternehmen, sondern der Gemeinschaft gehören.

Anti-Panik-Kampagne: Informations- und PR-Kampagne, um den Berlinern die Panik zu nehmen und unnötige Schäden von der Wirtschaft durch Überreaktionen abzuwenden.

Umbau zu nachhaltige Wirtschaftsmodell: Abkehr von dem Ziel des Wirtschaftswachstums hin zu einer nachhaltigen Ökonomie.

Corona-Krise eindämmen: Selbst ist Berlin

Berlin ist die Stadt, in der alles möglich ist. Deshalb sollten wir uns, anstatt Angst vor der Zukunft zu haben, sinnvolle Maßnahmen überlegen. Und diese an die Entscheider weitergeben. Die Berliner bewahren sich selbst davor, hilflos in diese Krise zu taumeln. Das ist Berlin.

Genau das machen wir: Die gesammelten Ergebnisse zum Thema „Maßnahmen gegen die Corona-Krise in der Berliner Wirtschaft“ schicken wir an den Berliner Senat. Liebe Grüße an dieser Stelle und: Gern geschehen!

Und wenn ihr selbst interessante Ansätze habt, um unsere Wirtschaft vor dem Schlimmsten zu bewahren, dann schreibt in die Kommentare.

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