Begrüßung beim Stiftungs-Meetup im taz Café am Checkpoint Charlie

Carsten Otto von der Stiftung Berliner Sparkasse, Konny Gellenbeck von der taz Panter-Stiftung und Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin @AusserGewöhnlich Berlin

Einer für alle, alle für Berlin: Beim Berliner Stiftungs-Meetup vernetzen sich die guten Kräfte unserer Stadt

Konny Gellenbeck von der taz Panter-Stiftung, Carsten Otto von der Stiftung Berliner Sparkasse und Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin haben ein Treffen initiiert, um die Arbeitsebene der Stiftungen in Berlin besser miteinander zu vernetzen: Das Berliner Stiftungs-Meetup.

In Berlin gibt es rund 930 Stiftungen. Sie haben unterschiedliche Schwerpunkte, arbeiten an regionalen, bundesweiten oder sogar globalen Themen. Aber sie haben eines gemeinsam: Sie fokussieren sich auf andere und kämpfen für eine bessere Welt. Und das aus Berlin heraus. Das macht unsere Stadt zur Hauptstadt der guten Kräfte.

930 Berliner Stiftungen können gemeinsam eine Menge erreichen. Noch viel mehr können sie erreichen, wenn sie sich gut koordinieren.

Deshalb haben Konny Gellenbeck von der taz Panter-Stiftung, Carsten Otto von der Stiftung Berliner Sparkasse und Alexander S. Wolf von AusserGewöhnlich Berlin ein Treffen initiiert, um die Arbeitsebene der Stiftungen in Berlin besser miteinander zu vernetzen: Das Berliner Stiftungs-Meetup.

In Zukunft werden die Berliner Stiftungen an gemeinsamen Zielen arbeiten

Über 30 Berliner Stiftungen beim Berliner Stiftungs-Meetup @AusserGewöhnlich Berlin

Gleiche unter Gleichen

„An diesem Abend treffen wir uns als Gleiche unter Gleichen“, ist die erste Ansprache an die Teilnehmer, gleich am Anfang des Treffens.

Mehr als 30 Berliner Stiftungen sind an diesem Abend im taz-Café am Checkpoint Charlie zusammengekommen.

Mit dabei sind die Wildtierstiftung, der Bundesverband Deutscher Stiftungen, die Stiftung Berliner Leben, die Caritas, das Allianz Stiftungsforum, das Deutsche Stiftungszentrum und die SOS Kinderdörfer und viele andere.

Über 30 Berliner Stiftungen treffen sich im taz Café

Berliner Stiftungen stellen sich vor und lernen sich kennen @AusserGewöhnlich Berlin

Die Grundidee: Die Berliner Stiftungen erreichen mehr, wenn sie ihre Kräfte bündeln. Nicht, indem sie neue (Verbands-)Strukturen aufbauen, sondern indem sie sich in der täglichen Arbeit besser absprechen: Ressourcen bündeln, Kontakte zusammen werfen, gemeinsam mit Dienstleistern verhandeln, Projekte gemeinsam planen.

„Wir sind alle für den Zusammenhalt dieser Stadt zuständig. Alle sollen erfahren, dass Vernetzung und Kooperationen gut sind, weil sie die eigene Arbeit stärken“, sagt Konny Gellenbeck von der taz Panter-Stiftung bei der Begrüßung.

Carsten Otto ergänzt:

„930 Berliner Stiftungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten sollen zusammenarbeiten? Das ist nicht so schwer wie gedacht, denn: was uns alle eint, sind unsere gemeinsamen Werte. Wir wollen alle etwas für unsere Stadt erreichen.“

Carsten Otto begrüßt die Berliner Stiftungen

Carsten Otto von der Stiftung Berliner Sparkasse spricht vor den Berliner Stiftungen @AusserGewöhnlich Berlin

Haben Berliner Stiftungen die gleichen Werte?

Doch stimmt das? Eint ein gemeinsames Wertesystem die Führungsebenen der Stiftungen in Berlin? Ein neues Umfrage-Tool (mentimeter) bringt die Antwort: Die Teilnehmer zücken ihre Smartphones und geben die drei Grund-Werte ein, die ihnen am wichtigsten sind.

Die Beamer-Leinwand füllt sich mit Worten wie Loyalität, Solidarität, Mitgefühl. Und mit „Liebe, Lachen, Lebensfreude“.

Drei Werte bekommen die absolute Mehrheit.

Jeder Teilnehmer kann mit entscheiden an welchen Themen in Zukunft gearbeitet werden soll

Die Berliner Stiftungen stimmen ab @AusserGewöhnlich Berlin

Am Ende steht fest, welche Werte das Wesen der Berliner Stiftungen ausmachen:

TOLERANZ

FREIHEIT

EHRLICHKEIT

Beim Berliner Stiftung-Meetup werden die Grundwerte der Berliner Stiftungen zusammengetragen

Was sind die Grundwerte der Berliner Stiftungen? @AusserGewöhnlich Berlin

Die Grundlage einer guten und engeren Zusammenarbeit ist also da.

Was fehlt den Berliner Stiftungen für eine bessere Koordination?

Die Teilnehmer des Stiftungs-Meetup sind sich schnell einig: Es fehlte bisher nur die Definition der Themen – der Felder, in denen eine engere Zusammenarbeit begonnen werden sollte.

Shine a Light beim Berliner Stiftungs-Meetup

Berliner Stiftungen beim ersten Berliner Stiftung-Meetup @AusserGewöhnlich Berlin

Mehr Effizienz und Effektivität – Welche Themen interessieren die Berliner Stiftungen?

Die Teilnehmer des Stiftungs-Meetup stimmen erneut ab.

Was sind die Themen, zu denen man sich besser abstimmen sollte?

Die Ergebnisse sind interessant. Die drei Haupt-Themen sind

PROJEKT-POOLS

JURISTISCHER AUSTAUSCH

NETWORKING

Die Berliner Stiftungen entscheiden an welchen Themen sie arbeiten wollen

An welchen Themen sollen die Berliner Stiftungen arbeiten?@AusserGewöhnlich Berlin

Bei den folgenden Stiftungs-Meetups werden die Berliner Stiftungen diese Themen vertiefen und Maßnahmen beschließen, wie die gemeinsame Arbeit effizienter und effektiver gestaltet werden kann.

Wie geht es weiter?

Nach dem Berliner Stiftungs-Meetup hat sich etwas in Berlin geändert.

Erstes Berliner Stiftungs-Meetup

Alexander S. Wolf spricht mit den Berliner Stiftungen @AusserGewöhnlich Berlin

Ab jetzt werden Berliner Stiftungen gemeinsame Projekt-Pools bilden.

Sie werden gemeinsame Networking-Events planen und gemeinsam neue Kontakte zu externen Partnern suchen. Sie werden sich bei juristischen Fragen gemeinsam abstimmen und als Gruppe in Berlin stärker wahrgenommen werden. Ihre Stimme wird lauter werden – die guten Kräfte unserer Stadt werden stärker.

Das Berliner Stiftungs-Meetup am 12.06.2018

Berliner Stiftungen im taz Café @AusserGewöhnlich Berlin

Das nächste Berliner Stiftungs-Meetup ist in Planung.

Das erste war jedenfalls ein voller Erfolg. Das fanden auch die Berliner Stiftungen:

„Damit haben Sie eine sehr gelungene und vor allem zwanglose Plattform ins Leben gerufen, die einen guten Austausch auf fachlicher Ebene ermöglicht und gleichzeitig auch den Rahmen schafft, um das eigene Netzwerke zu erweitern. Herr Miersch und ich haben jedenfalls sehr spannende Gespräche geführt. Ich bin sicher, dass die Resonanz der anderen Teilnehmer auch durchweg positiv war – mal ganz abgesehen von der absoluten leckeren Verpflegung im taz Café!“

(Gaby Schürmann, Deutsche Wildtier Stiftung)

„Zunächst einmal möchte ich mich auch auf diesem Weg nochmals herzlich für den wunderbaren Vernetzungsabend am Dienstag bedanken. Ich fand das Kennenlernen vieler interessanter anderer Berliner Stiftungsakteur*innen und die Gespräche miteinander sehr bereichernd und freue mich auf eine Fortsetzung. Haben Sie Dank für die Initiative und die Einladung!“

(Sandra Zentner, Stiftung Lernen durch Engagement)

„Was für ein gelungener Abend: Aufgrund einer großartigen Idee, mit interessanten Gästen, in wundervoller Atmosphäre und Umgebung. Und aus den Kontakten sind schon Begegnungen und erste Ergebnisse erwachsen. Ich möchte mich nochmals sehr herzlich dafür bedanken und auch für Ihr persönliches Engagement.“

(Prof. Dr. Angelika Bier, Stiftung Jona)

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