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Berlin zum Mitquatschen: Mohren, Masken, Molotow-Cocktails

Diese News bewegen Berlin. Wir präsentieren euch die wichtigsten Berlin-Themen dieser Woche.

Diese News bewegen Berlin. Wir präsentieren euch die wichtigsten Berlin-Themen dieser Woche.

Willkommen zu AußerGewöhnlichen Presseschau.

1. Berlins Kultur hat Corona

Diese Woche sorgt sich Berlin um die Zukunft der Kultur- und Clubszene. Wir hatten bereits vor einigen Wochen über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Szene berichtet und in einem Interview mit dem AußerGewöhnlichen Berliner Florian Winkler-Ohm, dem Geschäftsführer des SchwuZ, über die verheerenden Folgen gesprochen.

Jetzt greift u.a. die Berliner Zeitung das Thema auf. Anlass ist  die Initiative eines Bündnisses aus Musikern, DJs, Hoteliers, Sterneköchen. Sie sorgen sich um die Zukunft nach der Corona-Krise und sagen: Überbrückungskredite und Soforthilfen reichen nicht aus.

Hier lest ihr den ganzen Bericht in der Berliner Zeitung

2. Mohrenstraße und russische Antisemiten

Im Rahmen der „Black Lives Matter“ Bewegung wollte die BVG ein Zeichen setzen und den U-Bahnhof Mohrenstrasse in „Glinkastrasse umbenennen“. Aber wie sich herausstellte, war Michail Glinka strammer Antisemit. Blöd gelaufen. Jetzt diskutiert die ganze Stadt. Hier zwei der besten Beiträge der Woche:

„Berlin hat ein Problem mit Rassismus“ – Berliner Zeitung

„Wenn er Antisemit war, sollte der Bahnhof nicht nach meinem Ur-Ur-Großvater benannt werden“ –  Tagesspiegel

3. Schwarzfahren jetzt billiger als ohne Maske

Die BVG nimmt Maskenpflicht in ihre AGB auf. Ab jetzt  ist es billiger, ohne Ticket als ohne Maske zu fahren. Kontrolleure kassieren 50 x 1018 Strafen alleine am ersten Tag!

Hier die Infos zum Aufreger-Thema:

„So viele Masken-Knöllchen verteilte die BVG am ersten Tag“ – BZ

 

4. Strassenkampf typisch Berlin: Skurril

Kennt Ihr noch „Don Camillo und Peppone“? Oder „Asterix und Obelix“? Berlin hat seine eigene Serie dieser Art. Sie heisst „Rigaer 94“. Dieses Mal stürmt die Polizei, nimmt einen Karton fest und geht wieder. Danach grösstmögliche Aufregung. Und jeder kann sich seine Sicht zusammenbauen.

Wie extrem unterschiedlich Ansichten zur selben Sache sein können, zeigen die taz (aus dem Lager Kleinbonum) und der Berliner Kurier (aus dem Lager Laudanum)

„Razzia im Krawall-Kiez“ – Berliner Kurier

„Rechtsfreier Raum Rigaer 94“ – taz

 

5. 10.500 neue Arbeitsplätze, mitten in der Krise!!! Wow, Elon!

Zu guter letzt die guten news: Tesla will 500.000 Autos pro Jahr im Süden Berlins bauen. Damit wäre Berlin die größte e-Auto-Produktionsstätte Deutschlands. Damit das klappt, braucht Elon Musk ca. 10.500 Mitarbeiter. Hier ein Artikel von den Meistern der langweiligen Headlines, dem Kurier:

„Tesla plant mit bis zunächst 10.500 Beschäftigten für neue Fabrik“ – Berliner Kurier

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