Berlin zum Mitquatschen: Stumme Sirenen, vermüllte Spielplätze und Masken aus Demos

Diese News bewegen Berlin. Wir präsentieren euch die wichtigsten Berlin-Themen dieser Woche.

Diese News bewegen Berlin. Wir präsentieren euch die wichtigsten Berlin-Themen dieser Woche.

Willkommen zur AußerGewöhnlichen Presseschau.

1. Katastrophen-Warntag ohne Sirenen

Am 10. September ist bundesweiter Katastrophen-Warntag, zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung. Fast überall in Deutschland werden dann Sirenen heulen – anders in Berlin.

„In einem dicht besiedelten Raum wie Berlin sollen die Informationen aber möglichst genau und an bestimmte Orte angepasst übermittelt werden. Dafür seien das Internet und Rundfunkansagen besser geeignet, erklärten das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Senat.“ (BZ)

Weitere Hintergründe findet ihr in der BZ.

2. Und ständig grüßt das Kopftuch-Thema

Justizsenator Dirk Behrendt teilte mit: Rechtsreferendarinnen dürfen bei der begleiteten Leitung von Zivilprozessen künftig Kopftuch tragen dürfen:

„…die SPD verweist empört aufs Neutralitätsgesetz: ‚Der Justizsenator verstößt gegen geltendes Recht‘, sagte ein sozialdemokratisches Senatsmitglied dem Checkpoint, und der SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier nannte die unabgestimmte Entscheidung ‚respektlos gegenüber den Senatskolleginnen und Senatskollegen‘, (…) erst noch ein gemeinsames Vorgehen besprechen wollten.“ (Tagesspiegel Checkpoint)

Weitere Hintergründe lest ihr in der Welt.

3. Müllplätze statt Spielplätze

Eltern und Kinder in Kreuzberg fordern ihren Kiez zurück und wehren sich gegen Müll und Verwahrlosung auf Spielplätzen – mit der Initiative „Kinder besetzen Spielplatz“. Doch das Problem beschränkt sich nicht nur auf Kreuzberg.

„Zugemüllt und verwahrlost dienen die Plätze den Obdachlosen als Nachtlager, und Abhängige konsumieren hier ungestört Drogen.“ (Tagesspiegel)

Mehr Infos hat der Tagesspiegel.

4. Maskenpflicht bei Demos

Der Senat hat bei Demonstrationen mit mehr als 100 Teilnehmern eine Maskenpflicht beschlossen.

„…auch als Reaktion auf die große Demonstration gegen die Corona-Regeln am vergangenen Samstag, bei der sich viele Teilnehmer nicht an die Abstandsregeln hielten.“ (BZ)

Alle Hintergründe hat die BZ.

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