Berlin zum Mitquatschen: Maskenpflicht, autofreie Shoppingmeile und bunter Zebrastreifen

Diese News bewegen Berlin. Wir präsentieren euch die wichtigsten Berlin-Themen dieser Woche.

Diese News bewegen Berlin. Wir präsentieren euch die wichtigsten Berlin-Themen dieser Woche.

Willkommen zur AußerGewöhnlichen Presseschau.

1. Maskenpflicht an Berliner Schulen

Zum Schutz vor dem Coronavirus gilt an Berlins Schulen nach den Sommerferien eine Maskenpflicht. Jedoch blieben nachwievor viele Fragen noch ungeklärt.

„Mit der Maskenpflicht, die der Senat am kommenden Dienstag noch formal beschließen muss, ist Berlin eine Art Vorreiter unter den Bundesländern. Los geht es am 10. August.“ (Morgenpost)

Weitere Antworten hat die taz.

2. Friedrichstraße wird autofreie Zone

Ab dem 17. August dürfen höchstwahrscheinlich auf der Friedrichstraße keine Autos mehr fahren.

„Nach Informationen der taz beginnt am 17. August der sechsmonatige Verkehrsversuch, bei dem der Autoverkehr zwischen Französischer und Leipziger Straße von der Nord-Süd-Achse verbannt wird.“ (taz)

Weitere Details lest ihr im Tagesspiegel

3. Kein Regenbogen-Zebrastreifen für Berlin

Vor wenigen Wochen hatte die FDP-Organisation „Liberale Schwule und Lesben Berlin Brandenburg“ für einen Regenbogen-Fußgängerüberweg in der Schöneberger Martin-Luther-Straße geworben. Damit wollte die Organisation, ein “Zeichen für Sicherheit und Weltoffenheit in Berlin“ setzen. Doch das „Nein“ des Senats hat den Traum vom Regenbogen-Zebrastreifen platzen lassen.

„Es wird an dieser Stelle a) keinen Fußgängerüberweg geben (…) und b) erst recht keinen regenbogenbunten („Da die StVO keine derartigen farblichen Markierungen vorsieht und (…) aufgrund der Ähnlichkeit mit einem regulären Fußgängerüberweg aber Missverständnisse (…) nicht ausgeschlossen werden könnten, ist aus Verkehrssicherheitsgründen das Aufbringen einer solchen Markierung auf der Fahrbahn ausgeschlossen.“)“ (Tagesspiegel Checkpoint)

4. Tag der Freiheit – vom Verstand

Und zum Schluß, weil es das Letzte war: Es sind nicht 500.000 gekommen, wie angekündigt. Aber immerhin 20.000 – mit viel Wut im Bauch. Das Bedrohliche an dieser Demo, die den „Tag der Freiheit“ in unserer Stadt begehen wollte (damit ist das selbsterklärte Ende von Corona gemeint. 700.000 sind inzwischen weltweit daran gestorben), ist nicht ihre Anzahl. Sondern dass die Mehrheit der bunten Truppe keine Probleme damit hatte, eine Minderheit von Nazis, Reichsbürgern und anderen Vollidioten bei sich mitlaufen zu lassen. Ihr könnt gerne in Berlin für Eure Meinung demonstrieren – unterschiedliche Meinungen sind gut. Aber ihr könnt nicht gegen die Grundwerte unserer Stadt verstoßen: Toleranz, Offenheit und vor allem Gelassenheit. Regt Euch ab, geht wieder nach Hause und kommt wieder, wenn man mit Euch ordentlich reden kann.

Zwei der besten  Zusammenfassungen des Tages:

  1. Berliner Zeitung
  2. Tagesspiegel

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