AusserGewöhnlich Berlin trifft sich zum Salon bei Amplifier Berlin

AusserGewöhnlich Berlin zum Salon bei Amplifier Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

Unser Melting Pot der Digitalwirtschaft im alten AEG Werk – Amplifier Berlin

Amplifier Berlin ist der neue Hotspot für die Berliner Digitalwirtschaft in Berlin Mitte. Wir sprechen beim Salon mit den Gründern.

Wir haben uns zum Salon bei Amplifier Berlin getroffen, dem neuen Hotspot der Digitalszene im alten AEG-Werk am Humboldthain.

Der AusserGewöhnliche Berliner Sebastian Blecke von GSG Berlin hat uns eingeladen. Er ist eines der Gründungsmitglieder von Amplifier.

Das Thema: Kooperationen. Denn Amplifier Berlin, als Location für Events und Coworking in Berlin Mitte, ist ein aussergewöhnliches Kooperationsprojekt. Es wurde gemeinsam gestartet vom AusserGewöhnlichen Berliner Sebastian Blecke von GSG Berlin, der FT Wild Kommunikation GmbH, der Netzpiloten AG und NKF Media.

Amplifier Berlin: Der Name kommt von amplify

Amplifier Berlin: Gegründet von GSG Berlin, FT Wild Kommunikation GmbH, Netzpiloten AG und NKF Media ©AusserGewöhnlich Berlin

Wir sprechen mit Sebastian Blecke von der GSG, Andoll Poll von FT Wild und Jan Thomas von NKF Media bei unserem Salon bei Amplifier Berlin.

Amplifier Berlin als Melting Pot für die Digitalwirtschaft.

„Die Gewerbedienstleistungs-Gesellschaft GSG Berlin hat in Berlin mit 50 Objekten ca. 1 Millionen Quadratmeter an Büro- und Gewerbeflächen in Berlin. Was die GSG bisher nicht hatte, ist ein Ort, an dem sich z.B. Mieter treffen konnten.

Vor 3 bis 4 Jahren stand die Fläche, in der heute Amplifier zu Hause ist, leer. Die Idee war schon damals, hier einen Ort der Vernetzung zu schaffen. Einen Melting Pot, zum Beispiel für die Digitalwirtschaft.

Weil wir die Idee super fanden, sind wir eingestiegen. Jan Thomas war damals schon an Board. FT Wild kam auch dazu. Und wir haben uns überlegt, wie der Ort konzeptionell und gestalterisch aussehen soll.“ (Sebastian Blecke, GSG Berlin)

Amplifier Berlin in Mitte: altes AEG Werk

Amplifier Berlin im alten AEG Werk in Berlin Mitte ©AusserGewöhnlich Berlin

Früher größter AEG Standort, heute Heimat von Amplifier Berlin.

„Das Gelände, zu dem Amplifier gehört, war der größte AEG Standort. Und die AEG war mal der größte Elektrokonzern der Welt. Früher war das hier eine Kleinmaschinen-Montagehalle.

Peter Behrens war der Architekt des Gebäudes und eines der letzten Universalgenies. Denn er war nicht nur Architekt, sondern auch Designer und Typograf. Der Schriftzug vor dem Reichstag „Dem Deutschen Volke“ wurde auch von Peter Behrens gestaltet.

Weil wir die Geschichte und den Charme des Gebäudes erhalten wollten, haben wir uns eng mit der Denkmalpflege abgesprochen und sind gestartet.

Am Anfang war noch offen, ob hier ein Unternehmer-Club, ein Coworking Space oder eine Eventlocation entstehen soll. Im Endeffekt ist von allem etwas daraus geworden“
(Andoll Poll, FT Wild).

Coworking bei Amplifier Berlin

Amplifier Berlin ist ein Coworking- und Eventspace ©AusserGewöhnlich Berlin

Warum Amplifier Berlin?

Wir haben sehr viel Erfahrung in der Betreibung von Off-Locations und haben z.B. Die Alte Münze oder die Opernwerkstätten mitentwickelt. Und wir haben dabei gesehen, dass es einen Bedarf an Orten gibt, wo alles drin ist. Orte, in denen man sitzen kann, wo man loslegen kann, ohne für Events aufbauen zu müssen, wo eine Bar drin und eine Gastronomie angeschlossen ist. Und das haben wir mit der GSG und den anderen drei Partnern entwickelt. Eröffnet haben wir dann im Mai dieses Jahres.“ (Andoll Poll, FT Wild)

Thomas Hermanns vom Quatsch Comedy Club und Digitalexperte Sascha Lobo bei der Eröffnung von Amplifier Berlin.

„Die Eröffnung im Mai hat ein bisschen gezeigt, wo die Reise hingehen kann.

Zum Beispiel sprach Thomas Hermanns vom Quatsch Comedy Club im Talk mit Sascha Lobo, Digitalexperte, Blogger, Autor. Wir hatten 1000 Besucher, die bei der dreitägigen Eröffnung dabei waren. Da hat man die Kraft gesehen, die Amplifier entfalten kann.

Vor drei Wochen hatten wir hier unseren ersten Media-Talk mit Simon Kretschmer von CORRECTIV. Das war ein sehr intimer und inspirierender Talk mit ca. 40 Gästen.

Diese Reihe, diese Mischung wollen wir fortsetzen. Es sollt so eine Art Kamingespräch mit Medienmachern entstehen.“ (Jan Thomas, NKF Media)

Amplifier Berlin: Coworking -und Eventspace und Melting Pot für die Digitalwirtschaft

Amplifier ist ein gutes Beispiel für Kooperation in Berlin ©AusserGewöhnlich Berlin

Das Programm: Ganz Berlin bei Amplifier Berlin

„Um das Programm kümmern sich unsere drei Vertreter der deutschen Digital-Szene:

Steffen Wenzel von Politik Digital lässt die politischen Themen dieser Stadt mit einfließen. Wolfgang Macht von den Netzpiloten bringt die Digitalwirtschaft, alles, was die Bloggerszene betrifft und Kommunikation im weitesten Sinne mit ein. Und Jan Thomas von NKF Media deckt u.a. den Startup-Bereich und damit aktuelle Berlin-Entwicklungen ab.“ (Sebastian Blecke, GSG Berlin)

Thema Kooperation: 5 Partner haben Amplifier Berlin gegründet. Wo gab es die größten Knackpunkte in der Zusammenarbeit?

  • Es war schwierig, die vollen Terminkalender zu koordinieren. Es dauert bis man 5 Leute zusammenbringen kann.
  • Dann gab es einen limitierenden Faktor: Handwerker.
  • Und wir haben ca. 1 Jahr gebraucht, um die Baugenehmigung zu bekommen.
  • Jeder musste ein Stück von seinen eigenen Idealen aufgeben. Aber das Ziel war immer für alle das Gleiche und deswegen hat es am Ende funktioniert.

Amplifier Berlin ist ein grandioses Beispiel für Kooperation:

Bei Amplifier haben sich 5 Gruppen zusammengetan und etwas Großartiges entwickelt. Es ist schwierig, 5 verschiedene Instanzen zusammenzubringen, aber es ist möglich, wenn alle guten Willens sind und miteinander arbeiten.

Diesen Entwicklergeist sollte man tagtäglich in Berlin praktizieren. Und vor allem den Geist der Kooperation. So könnten viele Probleme, wie z.B. das Wohnungsproblem in Berlin gelöst werden. Denn, wenn sich Immobilienunternehmer und Mieter an einen Tisch setzen und über Kooperationen sprechen würden, dann könnte man vielleicht eine Lösung finden.

Vielen Dank für das gute Beispiel, Amplifier Berlin!

Übrigens: Amplifier kann man auch exklusiv mieten. Oder zum Arbeiten herkommen. Dazu muss man sich nur ein Tagesticket ziehen, man hat WLAN und kann sich eine Ecke zum Arbeiten raussuchen.

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